Bei dem schweren Zugunglück in Spanien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 39 gestiegen. Das bestätigten örtliche Behörden gegenüber Sky News. "El Espanol" berichtet bereits von mehr als 50 Todesopfern. Wie viele Menschen insgesamt verletzt wurden, ist derzeit noch unklar.
Zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam es am Mittwoch kurz nach 9 Uhr auf der Bahnstrecke zwischen Madrid und der südspanischen Region Andalusien. Zwischen den Ortschaften Los Yébenes und Urda in der Provinz Toledo kollidierten zwei Hochgeschwindigkeitszüge der Betreiber Iryo und Renfe.
Spanischen Medien zufolge soll einer der beiden Züge zum Zeitpunkt des Unglücks stillgestanden sein. Durch die Wucht des Aufpralls stürzten mehrere Waggons eine Böschung hinunter. Das teilte die Regionalsprecherin von Kastilien-La Mancha, Esther Padilla, mit.
Nach Informationen von Sky News befanden sich 147 Menschen im Iryo-Zug. Der zweite Zug, ein AVE-Hochgeschwindigkeitszug, war mit 397 Passagieren besetzt.
Polizei und Feuerwehr rückten mit zahlreichen Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde nach dem Zusammenstoß eingestellt.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez zeigte sich von dem schweren Unglück erschüttert. Er erklärte, er sei über den schweren Zugunfall schockiert, und sprach allen Opfern und ihren Angehörigen seine Anteilnahme, Solidarität und Unterstützung aus.