"Kaum in Worte zu fassen"

Zug-Katastrophe! Kult-Schiri entgeht knapp dem Tod

Glück für Urs Meier, der Ex-Schiedsrichter sollt in einem der Züge sitzen der in Spanien verunglückte.
29.10.2026, 11:56
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Riesiges Glück für den ehemaligen FIFA-Schiedsrichter Urs Meier! Der 67-jährige Schweizer wäre mit seiner Familie beinahe in einem der beiden Züge gesessen, die am Mittwoch in Spanien miteinander kollidierten. Bei dem verheerenden Unglück kamen mindestens 68 Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.

Wie Meier gegenüber dem Schweizer Portal "20 Minuten" erklärte, wollte er mit seiner Familie einen Ausflug mit dem Zug unternehmen. Ursprünglich hatten sie genau jene Verbindung ins Auge gefasst, die später in das Unglück verwickelt war.

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Doch eine kurzfristige Entscheidung rettete der vierköpfigen Familie möglicherweise das Leben. "Tatsächlich war es so, dass es fast dieser Zug geworden wäre", schilderte Meier.

Weil die Tickets für die ursprüngliche Verbindung deutlich teurer waren, entschied sich die Familie für einen späteren Zug. "Dadurch, dass wir eine vierköpfige Familie sind, haben wir gedacht, dass wir einen Zug später nehmen, der günstiger ist", erklärte der ehemalige Unparteiische.

Während der Fahrt blieb ihr Zug plötzlich stehen. Erst dann erfuhren die Passagiere, dass es auf der Strecke zu einem schweren Unfall gekommen war.

"Manchmal sind Glück und Pech ganz, ganz nahe beieinander", berichtete Meier in einer Instagram-Story. Zu diesem Zeitpunkt wusste der Schweizer noch nicht, wie viele Menschen bei der Katastrophe ums Leben gekommen waren.

Erst später wurde ihm das ganze Ausmaß des Unglücks bewusst. "Zuerst waren wir einfach nur erleichtert, dass wir nicht in diesem Zug saßen. Jetzt folgt natürlich das Mitgefühl mit den Trauernden", erklärte der 67-Jährige.

Auch seine Frau Andrea meldete sich auf Instagram zu Wort. "Wir hatten wirklich unglaubliches Glück. Es ist kaum in Worte zu fassen, wie nah Glück und Unglück manchmal beieinanderliegen", schrieb sie.

Meier beendete seine Schiedsrichterkarriere 2004 und war anschließend von 2005 bis 2021 als TV-Experte für das ZDF tätig.

red, Akt. 29.10.2026, 12:01, 29.10.2026, 11:56