Die Feuerwehr wurde Sonntagmittag alarmiert, nachdem auf einem beschrankten Bahnübergang zwischen Starnwörth und Neuaigen im Bereich Salzerlacke (Bezirk Korneuburg, NÖ) ein Pkw mit einer Schnellbahn kollidierte.
Wenig später trafen auch das Rote Kreuz und der ÖAMTC-Notarzthubschrauber an der Unfallstelle ein. Der Lenker hatte bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen erlitten.
Trotz der Wucht der Kollision gelang es ihm jedoch, sich selbstständig aus dem völlig beschädigten Mercedes zu befreien. Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Mann mit dem Notarzthubschrauber in das Landesklinikum Krems geflogen.
Der 67-Jährige aus dem Bezirk Tulln dürfte offensichtlich aufgrund blendender Sonne den geschlossenen Bahnschranken sowie das Rotlicht an der Eisenbahnkreuzung übersehen haben und fuhr unter dem geschlossenen Schranken in die Eisenbahnkreuzung ein. Die Schnellbahngarnitur erfasste trotz Notbremsung den Pkw und schleuderte diesen auf das angrenzende Feld.
Für die Insassen des Zuges endete der Unfall glimpflicher – wenn auch mit einem ordentlichen Schrecken. Verletzt wurde hier nach bisherigen Informationen niemand.
Die Feuerwehr evakuierte die Fahrgäste aus dem Zug und brachte sie sicher zum nächstgelegenen Bahnhof.