Auf dem Platz erledigte Alexander Zverev seinen Job, auf der Tribüne stahlen ihm zwei seiner wichtigsten Unterstützerinnen die Show. Beim Davis Cup in Halle zeigte sich Freundin Sophia Thomalla besonders innig mit Zverevs fünfjähriger Tochter Mayla.
Die Kleine verfolgte die Partie ihres Papas gemeinsam mit Thomalla und Oma Irina. Mit Lolli und Tablet machte es sich Mayla auf der Tribüne gemütlich. Immer wieder suchte sie dabei die Nähe der 36-Jährigen, tippte ihr sanft auf den Arm und gab ihr sogar ein Bussi auf die Wange.
Später wurde die Fünfjährige müde. Mayla legte ihren Kopf auf Thomallas Schoß, ihre Beine ruhten bei Oma Irina. Thomalla strich ihr dabei liebevoll durch die Haare.
Schon abseits des Courts zeigte sich das Trio gemeinsam mit Zverev ganz entspannt. Rund um Arena und Teamhotel war der Tennis-Star mit seiner Familie und den beiden Hunden Mishka und Buba unterwegs. Zwei Sicherheitsmitarbeiter begleiteten den Spaziergang.
Mayla stammt aus Zverevs früherer Beziehung mit Model Brenda Patea und lebt mit ihrer Mutter in Berlin. Der Tennis-Star versucht, seine Tochter trotz seines vollen Turnierkalenders regelmäßig zu sehen und reist zwischen seinen sportlichen Verpflichtungen immer wieder nach Berlin.
Zverev machte zuletzt auch keinen Hehl daraus, dass seine Familienplanung noch nicht abgeschlossen sein soll. Der 29-Jährige sprach mehrfach davon, sich eine große Familie mit mindestens drei Kindern zu wünschen.
Sportlich verlief das Wochenende ebenfalls nach Wunsch. Zverev gewann zunächst gegen Matej Dodig und setzte sich anschließend auch gegen Dino Prizmic mit 6:2, 6:4 durch.
Kevin Krawietz und Tim Pütz holten im Doppel gegen Mate Pavic und Nikola Mektic mit 7:5, 6:2 einen weiteren Punkt. Deutschland gewann das Duell mit Kroatien damit 3:1 und löste das Ticket für die Endrunde im November in Bologna.
Mit dem dortigen Format kann Zverev allerdings wenig anfangen. "Ich bin froh, in Deutschland zu spielen und für Deutschland zu spielen. Das hier ist Davis-Cup, wo ein Team Heimvorteil hat. Das, was wir nun in Bologna spielen, ist großer Mist. Ich hoffe, der Weltverband wacht endlich mal auf und kehrt zum alten Modus zurück", sagt der zweimalige Grand-Slam-Sieger.