In einer Nacht-und-Nebel-Aktion ist am Mittwoch (7. Jänner) plötzlich das Ortsschild von Feistritz im Bezirk Murau verschwunden. Auch im Ortsteil Mitterdorf, der ebenfalls zur Gemeinde St. Peter am Kammersberg gehört, fehlt seit Kurzem die entsprechende Ortstafel. Damit nicht genug: Im benachbarten Mitterdorf wurde zusätzlich auch noch eine 30-km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung abmontiert.
Warum es zu diesen Diebstählen gekommen ist, ist derzeit völlig unklar. Die Polizeiinspektion Schöder hat die Ermittlungen bereits aufgenommen.
"Wir tappen derzeit noch im Dunkeln", sagt ein Polizeibeamter gegenüber der "Kleinen Zeitung". Bisher konnten weder Spuren gesichert noch konkrete Hinweise gefunden werden.
Nun hofft man, dass möglicherweise irgendwo ein Foto der gestohlenen Tafeln auftaucht – etwa in sozialen Netzwerken oder im privaten Umfeld.
In der Gemeinde geht man aktuell eher von einem Streich als von mutwilligem Vandalismus aus. Dennoch sorgt der Vorfall für Ärger: Neben dem finanziellen Schaden fallen Kosten für die Nachbestellung der Tafeln sowie zusätzlicher Arbeitsaufwand für die Wiederanbringung an.
Sollte der oder die Täter ausgeforscht werden, drohen empfindliche Strafen. In solchen Fällen sind Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren möglich, zudem können Kosten von bis zu 500 Euro auf die Gemeinde zukommen, die weiterverrechnet werden.