In der englischen Stadt Canterbury kam es in der letzten Woche zu einem gefährlichen Ausbruch von Meningokokken-Erkrankungen. Mehrere Schüler und Studenten an der Universität von Kent sind infiziert.
Zwei junge Menschen sind bereits an den Folgen der Hirnhautentzündung verstorben. Weitere Betroffene werden derzeit im Krankenhaus behandelt. Tausende müssen nun zum Meningitis-Test.
Wie "Bild" berichtet, handelt es sich um einen der schwersten Meningokokken-Ausbrüche der letzten Jahre in Großbritannien. Die Gesundheitsbehörden haben umgehend Maßnahmen eingeleitet.
Meningokokken-Erkrankungen werden durch Bakterien verursacht und durch Tröpfcheninfektion verbreitet – etwa durch Niesen, Husten, Küssen oder die gemeinsame Nutzung von Gläsern.
Bei einer Infektion kann es zu Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und Schwindel kommen. Schwere Erkrankungen führen zu Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung.
Die Meningokokken-Impfung ist in Österreich ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat für alle Kinder und Jugendlichen empfohlen. Unbehandelt verläuft fast die Hälfte der Meningitisfälle tödlich.