Skiurlaub bedeutet Schnee, Kälte und jede Menge Ausrüstung – und genau deshalb wird das Kofferpacken schnell zur Herausforderung. Wer unvorbereitet packt, schleppt unnötiges Gewicht oder steht oben am Berg ohne das Richtige da.
Mit ein paar cleveren Tricks sparst du Platz, Nerven und Geld. Diese 10 Tipps helfen dir, smart und stressfrei für den Skiurlaub zu packen.
Der wichtigste Grundsatz zuerst: Zwiebellook statt dicker Einzelteile. Mehrere dünne Schichten halten wärmer, lassen sich flexibel kombinieren und brauchen deutlich weniger Platz als schwere Pullover. Funktionsunterwäsche ist dabei Gold wert – sie trocknet schnell und kann öfter getragen werden.
Plane deine Ski-Outfits als fixe Sets. Lege dir vor dem Packen komplette Kombinationen aus Unterwäsche, Ski-Socken und "Zwischenschichten" zurecht. So vermeidest du doppelte Teile und weißt genau, wie viele Pistentage damit abgedeckt sind.
Nutze den Platz clever, indem du Kleidung in Skischuhe, Helme oder Handschuhe stopfst. Socken, Buffs oder Unterwäsche passen perfekt hinein und sparen wertvollen Raum.
Packe Accessoires klein, aber durchdacht. Zwei Paar Handschuhe sind sinnvoll – eines davon wird fast immer nass. Auch ein Ersatz-Buff oder eine zweite Skibrille mit anderer Tönung kann den Skitag retten. Sollte einmal eines kaputtgehen, hat man immer noch Nachschub, denn vor Ort ist es oft teurer.
Kosmetik und Pflege sollten reise- und kältegeeignet sein. Reichhaltige Creme, Lippenpflege mit UV-Schutz und eine Mini-Sonnencreme sind jetzt besonders wichtig. Für die Nacht kann man sich auch eine Creme-Maske mitnehmen, um die strapazierte Haut etwas aufzupäppeln.
Technik nicht vergessen: Ladegeräte, Powerbank und Kopfhörer gehören griffbereit ins Handgepäck – besonders bei langen Anreisen oder Hüttentagen. Wer sie in Beuteln verpackt, schont die Gadgets und hat alles griffbereit. Das gilt übrigens auch für die Fashion-Basics im Koffer!
Plastiksack oder Wetbag einpacken. Damit trennst du nasse Kleidung sauber vom Rest des Koffers. Vor allem praktisch für die Abfahrt am letzten Skitag, bevor man wieder Richtung Heimat düst.
Für Après-Ski gilt: Ein Statement-Outfit reicht. Niemand braucht fünf Looks. Kombinierbare Basics plus z.B. ein Hingucker-Top oder Schmuck sparen Platz und erfüllen ihren Zweck.
Besonders bei Sporturlauben darf man die Reiseapotheke nicht vergessen. Blasenpflaster, Schmerzmittel, Nasenspray gegen trockene Höhenluft und Wärmepflaster nehmen kaum Platz weg, können den Urlaub aber retten – vor allem nach langen Skitagen. Auch Salben gegen lädierte Muskeln unterstützen die Regeneration über Nacht.
Oropax oder eine Schlafmaske helfen, auch wenn man keinen Besuch im Aprés-Ski-Lokal plant. Trotzdem kann es im Zimmer laut werden und dann kollidieren frühe Pistenstarts mit spätem Feiern.
Wer mit Helm fährt, sollte an Ersatz-Polster oder eine dünne Helmmütze denken. Schweiß und Kälte können das Innenfutter unangenehm machen – ein Wechsel bringt Komfort und Hygiene.