"Wünsch dir was", ist wieder angesagt: Mitte April lohnt sich der Blick in den Nachthimmel ganz besonders: Die Lyriden, der erste größere Meteorstrom seit den Quadrantiden im Jänner, sorgen wieder für ein eindrucksvolles Sternschnuppen-Schauspiel. Bereits ab Donnerstag (16. April) tauchen erste Meteore auf.
Seinen Höhepunkt erreicht der spektakuläre Sternschnuppenstrom dann rund um den 22. April - dann sind die Chancen auf sichtbare Leuchtspuren am größten.
Die Sternschnuppen entstehen, wenn die Erde die Staubspur des Kometen Thatcher durchquert. Die winzigen Teilchen treten mit enormer Geschwindigkeit in die Atmosphäre ein und verglühen dabei.
Die so entstehenden Sternschnuppen sind 49 Kilometer pro Sekunde (176.400 km/h, Anm.) schnell", erklärt der deutsche Astrophysiker Björn Voss in der Bild-Zeitung.
Besonders spannend: Die Lyriden zählen zu den ältesten bekannten Meteorströmen überhaupt. "Aufzeichnungen über diesen Strom reichen etwa 2.700 Jahre zurück", erklärt die US-Natur- und Wissenschaftsseite EarthSky auf ihrer Website.
Wer das Naturschauspiel sehen will, benötigt vorrangig eines: Dunkelheit. Am besten suchst du dir einen Ort fernab von Städten und künstlichem Licht. Auch das Wetter muss mitspielen. Experten raten außerdem, den Augen Zeit zu geben: Erst nach etwa 30 Minuten in der Dunkelheit gewöhnt sich das Auge an die Lichtverhältnisse.
Am Himmel solltest du Richtung Osten schauen. Dort, nahe dem hellen Stern Wega, scheinen die Lyriden ihren Ursprung zu haben. Mit etwas Glück siehst du deine ganz persönliche Sternschnuppe - Wunsch inklusive.