Die rot-pinke Verkehrspolitik sorgt erneut für Diskussionen: FPÖ-Mobilitätssprecher Klemens Resch kritisiert den anhaltenden Parkplatzabbau und fordert eine Anpassung bei den Kurzparkregelungen.
"Die rot-pinke Stadtregierung baut Parkplätze planmäßig ab und zwingt Autofahrer dadurch immer öfter das Auto weiter entfernt abzustellen", so Resch. Das führe zu längeren Wegen – etwa zur Apotheke, Post oder bei kleinen Besorgungen. Der aktuelle Gratis-Zeitraum von 15 Minuten sei deshalb nicht mehr zeitgemäß.
"Ich fordere daher eine Verlängerung auf 20 Minuten", erklärte der FPÖ-Landtagsabgeordnete. Angesichts steigender Parkgebühren – zwei Stunden kosten mittlerweile 6,80 Euro – sei das zumindest ein "spürbares Entgegenkommen".
Seit 1. Jänner 2026 ist Parken in Wien deutlich teurer: Die Kosten pro halbe Stunde steigen um 40 Cent. Bereits gekaufte Parkscheine aus dem Jahr 2025 behalten ihre Gültigkeit bis 30. Juni 2026. Der 15-Minuten-Parkschein bleibt weiterhin gratis.
Resch fordert eine "Mobilitätspolitik mit Augenmaß" und spricht sich klar gegen eine weitere Belastung für Autofahrer aus: "Wer Parkplätze streicht und Wege verlängert, muss wenigstens bei der Gratiszeit nachbessern."