Auch Mindestsicherung Thema

"Flügel gestutzt" – 1. Gemeinderat des Jahres startet

Die erste Gemeinderats-Sitzung des Jahres startet in Wien – am Programm stehen Förderungen für Jugendzentren, Schulpersonal und der Kultursommer.
Wien Heute
20.01.2026, 12:19
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Die erste Wiener Gemeinderatssitzung des Jahres 2026 am Dienstag, dem 20. Jänner, bringt nicht nur ein neues Gesicht: Martin Flicker (VP) wird angelobt. Gleichzeitig stehen gewichtige Beschlüsse auf dem Programm – es geht um Förderungen in drei zentralen Bereichen.

28,5 Millionen für Wiens Jugendzentren

Der Verein Wiener Jugendzentren soll auch 2026 als zentraler Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit gefördert werden – mit insgesamt 28,5 Millionen Euro. In 16 Bezirken betreibt der Verein rund 40 Standorte und Projekte, mit Programmen von Dienstag bis Samstag. Thematisch geht's um Jugendkulturen analog und digital, inklusive einer großen Tagung im November. Neu ist ein Fokus auf Online-Jugendarbeit, Digital Streetwork und Demokratiebildung via TikTok-Forschung. In Floridsdorf und in der Donaustadt wird zudem die mobile Jugendarbeit neu aufgestellt.

156,9 Millionen für Schulessen

Immer mehr Kinder essen in Wiens Ganztages-Pflichtschulen zu Mittag – deshalb wird das Ausgabepersonal aufgestockt. Für den Zeitraum 2026 bis 2031 sind dafür rund 156,9 Millionen Euro eingeplant. Die MA 54 übernimmt das Ausschreibungsverfahren, vergeben wird für drei Jahre mit Verlängerungsoption.

Kostenloser Kultursommer

Der Wiener Kultursommer geht in die nächste Runde: Mit vier Millionen Euro Förderung wird auch 2026 wieder ein kostenloses Programm mit 500 Veranstaltungen in allen Bezirken geboten. Die Eröffnung steigt gemeinsam mit den Wiener Symphonikern beim Praterpicknick. Alle Bühnen sind barrierefrei, konsumfrei und ökologisch zertifiziert. Teil des Programms sind auch 29 Gartenkonzerte in den Häusern zum Leben. Erwartet werden rund 92.000 Besucher und über 2.000 Künstler aus Wien.

"Keine Mindestsicherung für Asylberechtigte"

Die Wiener Freiheitlichen wollen Asylberechtigten Sozialleistungen streichen – und bringen dazu einen Dringlichen Antrag im Gemeinderat ein. Am Mittwoch will die FPÖ im Wiener Gemeinderat ein Signal setzen: "Schluss mit der Mindestsicherung für Asylberechtigte".

"Flügel gestutzt"

In der Fragestunde wird es heiß: Die ÖVP fragt nach der Neuverschuldung, die Grünen nach der Radweg-Lösung in der Donau City. Die FPÖ will Aufklärung zu Kindergärten und Zuwanderung. In der Aktuellen Stunde rechnet die ÖVP mit der Bildungspolitik der Neos ab – Titel: "Flügel gestutzt statt gehoben".

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