Eklat um den Ex-FPÖ-Chef Norbert Hofer. "Heute"-Infos zufolge soll dieser am Freitagvormittag im schwer alkoholisierten Zustand mit dem Auto unterwegs gewesen sein.
Wenige Stunden nach Bekanntwerden des Vorfalls meldete sich der frühere Spitzenpolitiker erstmals selbst zu Wort: "Es tut mir leid. Ich habe so einen Fehler noch nie gemacht und trage natürlich alle Konsequenzen, die die Behörde nun in diesem Zusammenhang ziehen wird", erklärt Hofer gegenüber "Heute" reumütig.
Was war passiert? Wie berichtet, wurde kurz vor 11.45 Uhr die Polizei via Notruf über einen "vermutlich alkoholisierten Fahrzeuglenker", aus der Steiermark kommend in Fahrtrichtung Pinkafeld, informiert.
Hofer soll den Angaben des Anzeigers zufolge auf eine Verkehrsinsel gefahren und anschließend "fast in den Straßengraben" geraten sein. "Wie ein Verrückter" soll der Lenker unterwegs gewesen und zwischenzeitlich auch auf der Gegenfahrbahn gefahren sein.
Wenige Minuten später – zu diesem Zeitpunkt war das Fahrzeug bereits zur Fahndung ausgeschrieben – erklärte der Anzeiger via Notruf, dass der Fahrzeuglenker bereits an seiner Wohnadresse in Pinkafeld eingetroffen sei.
Einschreitende Beamte stellten fest, dass es sich beim Gesuchten um den FPÖ-Politiker – aktuell ist Hofer Abgeordneter im burgenländischen Landtag – handelt. Ein durchgeführter Alko-Vortest ergab einen Wert von 2,5 Promille.
Einen (gerichtlich verwertbaren) Alkomat-Test verweigerte Hofer. Gegenüber der Polizei soll der Freiheitliche anfänglich bestritten haben, gefahren zu sein.