Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag (31. Oktober) gegen 12 Uhr auf der B122 zwischen Aschbach-Markt und Krenstetten (Bezirk Amstetten). Zwei Autos kollidierten, fünf Menschen wurden verletzt – vier davon schwer. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften rückte aus "Heute" berichtete bereits hier, nun gibt es weitere Details.
Laut Polizei war ein 17-Jähriger mit seinem 19-jährigen Bruder am Beifahrersitz in Richtung Amstetten unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve dürfte der junge Lenker aufgrund überhöhter Geschwindigkeit und der feuchtnassen Fahrbahn ins Schleudern geraten sein. Sein Wagen geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit dem entgegenkommenden Auto eines 45-Jährigen.
In diesem Fahrzeug befanden sich auch dessen 14-jähriger Sohn und seine zehnjährige Tochter. Der Wagen des 17-Jährigen landete im Straßengraben, das andere Auto blieb auf der Fahrbahn stehen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Fahrzeuge schwer beschädigt. Die Feuerwehr musste alle fünf Insassen mit hydraulischem Rettungsgerät aus den deformierten Wracks befreien. Rund 40 Feuerwehrmitglieder standen laut Feuerwehrangaben im Einsatz.
Vier Personen erlitten schwere Verletzungen, eine weitere wurde leicht verletzt. Neben mehreren Rettungswagen und Notarztteams wurden auch drei Rettungshubschrauber (Christophorus 2, 10 und 15) alarmiert.
Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser Amstetten, Kepler Universitätsklinikum Linz, UKH Linz und Universitätsklinikum St. Pölten gebracht bzw. geflogen.
Für die aufwendigen Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die B122 zwischen Aschbach-Markt und Krenstetten von 12 bis 15 Uhr vollständig gesperrt werden. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.