Tagelang kämpfte ein 19-Jähriger nach einem schweren Verkehrsunfall in Niederösterreich um sein Leben. Nun ist auch er seinen Verletzungen erlegen – sein 20-jähriger Beifahrer war bereits an der Unfallstelle gestorben.
Das Unglück ereignete sich am Montag (26. Oktober) gegen 4.45 Uhr. Der 19-Jährige aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya war mit seinem Pkw auf der B41 von Weitra in Richtung Gmünd unterwegs.
Bei Ehrendorf verlor er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Wagen geriet auf die linke Straßenseite, kam von der Fahrbahn ab und fuhr über eine Böschung. Anschließend prallte das Auto frontal gegen eine betonierte Feldzufahrt. Durch den heftigen Aufprall wurde der Pkw massiv beschädigt. Beide Insassen waren im Wrack eingeklemmt.
Die alarmierten Feuerwehrkräfte mussten den Lenker und seinen 20-jährigen Beifahrer aus dem zerstörten Fahrzeug befreien. Für den 20-Jährigen aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er starb noch am Unfallort an seinen schweren Verletzungen.
Der 19-jährige Fahrer wurde nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber "Christophorus 2" in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Dort kämpfte er mehrere Tage um sein Leben. Nun steht fest, dass auch er die schweren Verletzungen nicht überlebt hat. Die Unfallursache ist weiterhin ungeklärt.
Besonders erschütternd ist der Unfall auch für die Freiwillige Feuerwehr Buchbach. Der verstorbene 19-Jährige war selbst seit wenigen Jahren Mitglied der Feuerwehr. Stefan Mayer von der Freiwilligen Feuerwehr Buchbach zeigt sich angesichts der Unfallstelle tief betroffen.
"Ein paar Meter davor und danach war nichts. Der Wagen wäre nur ins Feld gefahren", erklärt er gegenüber der "Krone" erschüttert.