Seit dem Start im September 2023 hat der WienMobil Hüpfer in der Donaustadt bereits mehr als 35.000 Fahrgäste nahe der Haustür abgeholt oder zurückgebracht. Nun startet der elektrische Kleinbus auf Abruf mit einem verbesserten Angebot in die nächste Ausbaustufe. Ab 7. Jänner stehen an Werktagen insgesamt drei statt zwei Fahrzeuge zur Verfügung.
Der WienMobil Hüpfer befördert Fahrgäste flexibel innerhalb eines definierten Gebiets in der Donaustadt. Er ergänzt das bestehende Öffi-Angebot und erleichtert vor allem die "letzte Meile" zu und von U-Bahn-, Bus- oder Straßenbahn-Haltestellen.
Das Hüpfer-Angebot ist in den Bezirksteilen Süßenbrunn, Breitenlee und Neu-Eßling verfügbar. Diese U-Bahn- und S-Bahn-Stationen werden bedient:
• U2 Hausfeldstraße
• U2 Aspern Nord
• U1 Kagraner Platz
• U1 Rennbahnweg
• U1 Aderklaaer Straße
• S-Bahn-Station Süßenbrunn
• S-Bahn-Station Gerasdorf bei Wien
Montag bis Freitag (werktags): 6:00 – 22:00 Uhr
Samstag: 8:00 – 24:00 Uhr
Sonntag: 14:00 – 22:00 Uhr
Fahrgäste können den rollstuhlgerechten E-Kleinbus mittels App von den Haltepunkten aus buchen. Anfragen mit ähnlichen Fahrtrouten werden vom System automatisch gebündelt. Für die Nutzung des Hüpfers ist lediglich ein gültiger Fahrschein der Wiener Linien erforderlich.
Bisher ist der Hüpfer bei den Fahrgästen sehr gut angekommen. Bei 9.600 Online-Bewertungen liegt der Durchschnitt bei 4,9 von 5 Punkten. Nach der zweijährigen Testphase startet jetzt die Überleitung in den Regelbetrieb.
Die Wiener Linien und die Wiener Lokalbahnen Verkehrsdienste haben die dazugehörige App weiterentwickelt – auch heuer wird das Mobilitätsverhalten im 22. Bezirk weiter analysiert und die App angepasst.
"Mit dem WienMobil Hüpfer testen wir neue Wege im öffentlichen Verkehr, wo klassische Linien an ihre Grenzen stoßen. In Außenbezirken sind die Mobilitätsanforderungen anders als in den dicht besiedelten Innenstadtgebieten. Der ausgebaute Hüpfer macht die Mobilität für die Menschen in der Donaustadt jetzt noch einfacher, schneller und flexibler", erklärt Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.
Um valide Vergleichsdaten zum bisherigen Testbetrieb sicherzustellen, bleibt das bestehende Betriebsgebiet des Hüpfers vorerst unverändert. Gleichzeitig wird intensiv evaluiert, welche neuen Haltepunkte künftig dazukommen könnten, um das Netz für die Kunden noch engmaschiger zu gestalten, heißt es in einer Aussendung der Wiener Linien.