Rom gilt als Paradies für Eisliebhaber – doch für eine US-amerikanische Touristin wurde der spontane Gelato-Stopp in einer Seitenstraße nahe der Piazza Navona auf der Via di Tor Millina zum bitteren Erlebnis. In der Facebook-Gruppe "Rome Travel Tips - Italy - Sistine Chapel - Colosseum - Vatican" berichtet sie von einer Rechnung, die ihr erst im Nachhinein die Sprache verschlug: 44 Euro für zwei kleine Eisbecher.
Eigentlich klang alles harmlos. Die Urlauberin schildert, sie habe gemeinsam mit einer Begleitung zwei kleine Becher Eis bestellt. Die Verkäuferin habe den kleinsten Becher genommen und erklärt, man bekomme drei Kugeln.
Doch dann sei es seltsam geworden. "Sie begann plötzlich Toppings hinzuzufügen, die wir gar nicht bestellt hatten – Cannoli und Macarons", schreibt die Touristin. Der Eindruck: Die Extras seien kostenlos. Zumindest habe die Verkäuferin das suggeriert.
Erst beim Bezahlen folgte die böse Überraschung. 44 Euro für zwei Eisportionen. Die Touristin erklärt, sie habe zunächst geglaubt, die Verkäuferin habe "14 Euro" gesagt – erst später beim Blick auf den Kassenzettel sei ihr die tatsächliche Summe aufgefallen. "Touristenfalle – ganz sicher", lautet ihr bitteres Fazit.
Besonders frustrierend: Geschmeckt hat das Eis offenbar auch nicht:
„Es war ehrlich gesagt nicht einmal gut – das schlechteste Gelato meiner zehn Tage in Italien. Ich konnte es nicht einmal aufessen.“
Die Reaktionen in der Facebook-Gruppe für Italienreisende sind gespalten. Mehrere Userinnen und User berichten von ähnlichen Erfahrungen. April Calder etwa schreibt: "Wir haben kleine Becher bestellt. Dann kamen Cannoli und Macaron dazu. Als mein Mann zahlen sollte, waren es 40 Dollar."
Auch ein anonymer User berichtet, dass ungefragt mehrere Extras hinzugefügt worden seien. Erst als die Person auf Allergien hingewiesen habe, seien die Extras von der Rechnung gestrichen worden.