In New York kostet Auers Premium Brot "RYE" satte 60 Dollar, in Wien ist das Roggensauerteigbrot des Grazer Bäckermeisters bereits um wohlfeile 14,27 Euro zu haben. Was macht das Luxus-Brot so besonders? "Heute" hat getestet: das Brotokoll.
Das Brot schmeckt frisch und hochwertig, aber trotzdem recht einfach. Die Kruste ist schön knusprig, insgesamt ist der Laib aber etwas fest. Geschmacklich erinnert es an ein klassisches Roggenbrot.
14,27 Euro in Österreich dürften dafür allemal gerechtfertigt sein. Aber 52 Euro in New York? Da sieht die Sache schon anders aus. Unser Fazit: Ein gutes Brot bleibt ein gutes Brot – egal wie edel Adresse und Verpackung sind.
Grund für den Preis in New York sind natürlich höheren Kosten in den USA und die ausgezeichnete Lage der Filiale in Manhattan. Tatsächlich setzt der Bäcker ausschließlich auf einfache Bio-Zutaten, die aus Österreich importiert werden – auch das geht ganz schön ins Geld.
Auch das mächtige Marketing der letzten Tage dürfte fruchten. Beim "Heute"-Test wollten mehrere Passanten, ob es sich um das virale "60-Dollar-Brot" handelt. Neben Brot wird der edlen Wiener Innenstadt-Filiale in der Planken-Gasse unter anderem auch gefüllte Croissants, Kaffee und weitere Brotsorten gereicht.
Martin Auer betreibt in Österreich bereits 43 Filialen. Die meisten davon in der Steiermark. Mit "Rye" wagte die Familie nun den Sprung in die USA. Das Konzept ist radikal reduziert: Der Laden auf der Lafayette Street verkauft nur ein einziges Produkt. Das 100-prozentige Roggen-Sauerteigbrot.