Mit Marko Arnautovic ging Österreichs Rekordtorschütze nach der Fußball-WM in Team-Pension. Auch die Nummer sieben der ewigen Bestenliste – Marcel Sabitzer – verkündete sein (vorübergehendes?) Aus im rot-weiß-roten Trikot.
Fans, Kritiker und wohl auch Ralf Rangnick stellten sich daher die Frage: Wer soll künftig die Treffer erzielen? Die Antwort gab die Mannschaft in den ersten vier Nations-League-Partien.
3:1 (Israel), 3:1 (Kosovo), 2:2 (Irland) und 1:1 (Kosovo) endeten die Matches, es "schepperte" also neun Mal im Kasten des Gegners – und für die Tore waren neun verschiedene Spieler verantwortlich.
Romano Schmid, Philipp Mwene, Sasa Kalajdzic, David Affengruber, Junior Adamu, Carney Chukwuemeka, Alexander Prass, Michael Gregoritsch und Christoph Lang trugen sich in die Schützenliste ein.
"Ich habe es nicht gleich gecheckt, aber ich freue mich. Ich bin nicht das große Kopfballungeheuer", grinste Lang am Sonntag nach einem 1:1-Ausgleich gegen den Kosovo.
Das ÖFB-Team kommt damit einem Rekord immer näher. Netzt am 14. November im Heimspiel gegen Irland erneut ein "Neuer", wäre der Rekord aus der Teamchef-Ära von Hans Krankl (zehn verschiedene Torschützen) egalisiert.