Österreich hat am Montag erneut Menschen per Dublin-Charter außer Landes gebracht. Laut Innenminister Gerhard Karner wurden 11 Personen – darunter 6 Männer und 5 Frauen – in jenes Land zurückgebracht, in dem sie erstmals einen Asylantrag gestellt haben und das damit für das Verfahren zuständig ist. In diesem Fall ging der Flug nach Kroatien.
Bei den Passagieren handelt es sich um 8 russische Staatsangehörige sowie je eine Person aus Afghanistan, Marokko und Pakistan.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) bekräftigte seinen strengen Asyl-Kurs via Statement gegenüber "Heute": "Konsequente Abschiebungen sind Teil einer harten und gerechten Asylpolitik. Der gestern beschlossene Asyl- und Migrationspakt ist die Grundlage dafür."
Im Innenministerium verweist man auf die aktuelle Bilanz: In den Monaten Jänner und Februar 2026 standen 2.270 Abschiebungen nur 768 Asylerstanträgen gegenüber. Die Priorität liege laut Regierung vor allem bei verurteilten Straftätern und bei Personen ohne Bleiberecht – wir berichteten.
Mit dem im Ministerrat behandelten Asyl- und Migrationspakt soll der Kurs nun noch weiter verschärft werden.
Ziel ist es laut Regierung, durch "ein Bündel an Maßnahmen die illegale Migration weiter konsequent gegen null zu drängen" und damit das österreichische Bildungs- und Integrationssystem weiter zu entlasten.