Ob auf Reisen, beim Pendeln, auf Festivals oder einfach im langen Arbeitstag: Sobald der Akku schwächelt und keine Steckdose in Sicht ist, werden Powerbanks – also portable Ladeakkus – zum Retter. Der Auswahl ist reichhaltig: von ultrakompakten Modellen für die Handtasche bis zu starken Akkupacks, die ein Smartphone mehrmals voll laden können.
Powerbanks sind im Urlaub oft richtig praktisch. Navigation ohne Stress: Google Maps, Öffi-Apps oder Mietwagen-Navi ziehen viel Akku. Mit Powerbank bleibt das Handy auch an langen Sightseeing-Tagen online. Am Strand, auf Wanderungen, Festivals oder Bootstouren – überall, wo keine Ladeoption in Sicht ist, kommt der kleine Energiespender zum Einsatz.
Klar, dass die Powerbank ins Urlaubsgepäck kommt. Doch sie sind zuletzt stärker in den Fokus von Fluglinien gekommen. Nach Bränden und Explosionen – teils in der Kabine, teils noch am Boden – verschärfen Airlines weltweit ihre Vorschriften. Die Gefahr entsteht durch Überhitzung oder Kurzschluss von Lithium-Ionen-Zellen.
Aufgrund dessen wird die Nutzung an Bord zunehmend eingeschränkt.
Die Grundregel bleibt: Im Aufgabegepäck sind sie praktisch überall verboten, im Handgepäck dürfen sie mitgeführt werden.
Erstens: Die Powerbank vor Abflug checken. Die Wh-Angabe muss lesbar sein, keine beschädigten Geräte mitnehmen.
Zweitens: Um einen Kurzschluss zu verhindern, sollte man das Gerät in Hülle/Beutel verwenden. Drittens: Um auf Nummer sicher zu gehen, den Akku vor dem Flug voll laden und im Sitzbereich griffbereit halten. Viertens: die konkrete Airline-Regel vorab prüfen, weil sie sich je nach Route rasch ändern kann.