0:3! David Alaba "feierte" am Sonntagmittag sein Heim- und Startelf-Debüt bei Udinese Calcio. Grund zur Freude gab es bei der deutlichen Niederlage gegen Lecce aber leider keinen.
Der 34-Jährige startete als linker Part der Dreier-Abwehrkette neben Ex-Salzburger Oumar Solet. Die Innenverteidigung präsentierte sich ungeordnet, wackelig – und kassierte im ersten Durchgang zwei Gegentreffer nach Eckbällen. Beim ersten sah Solet im Luftzweikampf nicht gut aus, beim zweiten war Alaba zu weit von seinem Gegenspieler weg. Die Gäste ließen Chancen auf eine noch höhere Pausenführung aus.
Für Alaba war dann nach 45 Minuten vorzeitig Schluss. Der Star-Neuzugang wurde ausgewechselt. Besonders bitter: Die Fans schickten ihre Mannschaft zur Halbzeit mit Pfiffen in die Kabine.
Der Wiener war nach dem Vertragsende bei Real Madrid und der WM-Endrunde mit Österreich monatelang auf Vereinssuche, entschied sich überraschend für den italienischen Traditionsverein.
Udinese steckt damit weiter im Tabellenkeller fest. Mit nur vier Punkten aus den ersten sieben Saisonspielen ist das Alaba-Team 18. in der italienischen Serie A und damit auf einem Abstiegsplatz. Nur Venedig und Genua sind noch schlechter in die Saison gestartet.
Die Tore: Kialonda Gaspar (11.), Konan Ndri (33.) und Jamil Siebert (86.).