Zwei Spiele, zwei 3:1-Siege – Österreich hat das WM-Aus gegen Spanien abgehakt, startete mit verändertem Kader souverän in die Nations League.
Aber: Die durchwachsenen Leistungen beim Mega-Turnier in den USA hallen nach. Bei ServusTV übt nun Ralph Hasenhüttl Kritik.
"Gewisse Charaktere wurden bei der WM hofiert und die sind jetzt nicht mehr da. Spieler wie Alaba und Arnautovic haben viel geleistet und die WM war der Höhepunkt ihrer Karriere. Deswegen mussten die auch spielen, obwohl es wahrscheinlich nicht die beste Wahl war", meint der aktuell vereinslose Coach.
Eine klare Meinung hat Hasenhüttl auch zur Sportdirektorensuche – Peter Schöttel musste vor wenigen Tagen sein Büro räumen. "Ich finde es sehr schwer, einem Ralf Rangnick einen Sportdirektor zur Seite zu stellen. Wer Ralf kennt und weiß, dass er etwas bewegen möchte, der weiß auch: Dann geht er nicht zu jemandem und sagt, dass er dort anrufen soll, sondern greift selbst zum Hörer und macht das." Dass der 59-jährige Ex-Southampton- und Leipzig-Coach selbst an diesem Posten interessiert ist, kann somit ausgeschlossen werden.