Der deutsche Diskonter Aldi Süd plant einen umfassenden Stellenabbau an seinem Standort in Mülheim an der Ruhr. Bis Ende 2027 sollen insgesamt etwa 1.250 Arbeitsplätze in den Bereichen Verwaltung und IT wegfallen.
Als Grund gab das Unternehmen an, Prozesse und Strukturen kontinuierlich zu optimieren.
Bereits zu Jahresbeginn war bekannt geworden, dass Hunderte Stellen in der Zentrale in Deutschland in Buchhaltung, Personal und Einkauf betroffen sind.
Die Kürzungen konzentrieren sich laut Unternehmen vor allem auf den Bereich Aldi International Services. Die Aufgaben der betroffenen IT-Spezialisten sollen teilweise an die indische Tata Group ausgelagert werden.
Auch die österreichische Aldi-Tochter Hofer ist von den Umstrukturierungen betroffen. Das Auslieferungslager in Weißenbach (Bezirk Villach-Land) wird Ende des Jahres geschlossen, wodurch rund 200 Arbeitsplätze wegfallen.
Zusätzlich sind Veränderungen und Auslagerungen am Hauptstandort Sattledt (Bezirk Wels-Land) geplant.
Die Aldi Süd Holding mit Sitz in Salzburg nimmt eine zentrale Rolle ein. Von dort werden Bereiche wie globaler Einkauf, Finanzen und Supply-Chain-Management gesteuert.
Aktuell beschäftigt die Holding in Salzburg etwa 1.200 Mitarbeitende. Die Holding fungiert gleichzeitig als Konzernmutter für die internationalen Aktivitäten, zu denen auch Hofer zählt.