Nächster Preis-Schock fix

Änderung bei Paketsteuer trifft alle Amazon-Kunden

Amazon verschonte bislang einige Bestellungen mit der neuen 2,40-Euro-Paketsteuer. Doch jetzt ist klar: Ab 2027 ist auch damit Schluss.
25.10.2026, 16:48
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Seit 1. Oktober 2026 gilt in Österreich die neue Paketsteuer. Wer bei Amazon bestellt, muss seither zusätzlich 2,40 Euro pro Bestellung bezahlen. Eine Ausnahme gibt es derzeit allerdings noch: Kunden mit einem Spar-Abo bleiben vorerst von der zusätzlichen Gebühr verschont. Doch damit ist bald Schluss.

Wie aus einer aktuellen Amazon-E-Mail hervorgeht, soll die Paketsteuer ab 2027 auch bei regelmäßigen Spar-Abo-Lieferungen eingehoben werden. Der entsprechende Hinweis versteckt sich im Kleingedruckten am Ende der Nachricht.

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Amazon kündigt Änderung für 2027 an

Unter dem Punkt "Österreichische Paketsteuer" informiert Amazon seine Kunden über die bevorstehende Änderung. Dort heißt es zunächst: "Für deine regelmäßigen Spar-Abo-Lieferungen ändert sich im Moment nichts für dich, und deine Spar-Abos laufen wie gewohnt weiter."

Doch gleich danach folgt die entscheidende Ankündigung: "Ab 2027 wird die Paketsteuer auch bei regelmäßigen Lieferungen erhoben. Wir informieren dich, bevor sich etwas ändert."

Damit steht fest: Auch Kunden, die regelmäßig Produkte wie Waschmittel, Kaffee, Tierfutter oder andere Haushaltsartikel über das Spar-Abo beziehen, müssen sich ab dem kommenden Jahr auf zusätzliche Kosten einstellen.

So viel teurer könnte dein Spar-Abo werden

Amazon verrechnet die Paketsteuer bei gewöhnlichen Bestellungen bereits seit 1. Oktober. Die gesetzliche Abgabe beträgt zwei Euro, inklusive 20 Prozent Umsatzsteuer werden daraus 2,40 Euro.

Wird dieser Betrag künftig auch bei jeder einzelnen Spar-Abo-Lieferung verrechnet, könnte das für Kunden spürbare Mehrkosten bedeuten. Wer beispielsweise jeden Monat eine steuerpflichtige Spar-Abo-Lieferung erhält, müsste bei einer Gebühr von jeweils 2,40 Euro mit zusätzlichen Kosten von 28,80 Euro im Jahr rechnen.

Ob Amazon die Abgabe bei Spar-Abos tatsächlich in dieser Form verrechnen wird, geht aus der Nachricht allerdings noch nicht hervor. Auch einen genauen Starttermin innerhalb des Jahres 2027 nennt der Online-Riese nicht.

Paketsteuer trifft Millionen Bestellungen

Die neue Paketsteuer sorgt bereits seit Anfang Oktober für höhere Kosten beim Online-Einkauf. Betroffen sind große Versandhändler und Online-Plattformen, deren relevante Umsätze in Österreich die gesetzliche Grenze von 100 Millionen Euro überschreiten.

Neben Amazon gehören unter anderem Temu, Zalando, Otto, AliExpress und MediaMarkt zu den betroffenen Unternehmen.

Amazon weist die zusätzlichen 2,40 Euro bei gewöhnlichen Bestellungen bereits als eigene Position an der Kasse aus. Die Gebühr fällt einmal pro Bestellung an, unabhängig davon, wie viele Artikel gekauft oder Pakete verschickt werden.

Spar-Abo-Rabatt bleibt bestehen

Für Spar-Abo-Kunden gibt es zumindest vorerst eine gute Nachricht: Die regelmäßigen Lieferungen laufen weiterhin wie gewohnt, auch die vereinbarten Spar-Abo-Rabatte bleiben grundsätzlich bestehen.

Die angekündigte Paketsteuer könnte den Preisvorteil allerdings ab 2027 teilweise wieder auffressen. Besonders bei günstigen Produkten würde eine zusätzliche Gebühr von 2,40 Euro deutlich ins Gewicht fallen.

Amazon verspricht jedenfalls, seine Kunden rechtzeitig über die Änderung zu informieren. Bis dahin bleibt das Spar-Abo von der zusätzlichen Paketsteuer verschont.

red, Akt. 25.10.2026, 16:56, 25.10.2026, 16:48
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