Russlands Staatschef Wladimir Putin hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugesagt, die Angriffe auf Kiew und weitere ukrainische Städte für eine Woche auszusetzen. "Ich habe Präsident Putin persönlich gebeten, eine Woche lang nicht auf Kiew und die anderen Städte zu schießen", sagte Trump am Donnerstag bei einer Kabinettssitzung in Washington und fügte an: "Und er hat dem zugestimmt, und ich muss Ihnen sagen, das war sehr nett."
Grund für Trumps Bitte soll demnach die Wetterlage in der ukrainischen Hauptstadt sein. Kommende Woche werden dort Temperaturen von bis zu minus 30 Grad erwartet. Schon in den vergangenen Wochen waren Zivilisten ohne Strom den kalten Temperaturen ausgesetzt. Laut Beobachtern könnte es der härteste Kriegswinter für die Ukraine werden. Eine Bestätigung aus Moskau steht noch aus.
Mit Blick auf die Menschen in der Ukraine sagte Trump: "Sie haben noch nie so unter der Kälte gelitten." Russland hat in den vergangenen Wochen verstärkt das ukrainische Energienetz bombardiert, durch die Attacken waren tausende Haushalte bei eisigen Temperaturen immer wieder ohne Strom und ohne Heizung.
Die örtlichen Behörden arbeiten intensiv daran, die Wärme- und Stromversorgung wiederherzustellen. Nach jüngsten Behördenangaben wurden am Donnerstag bei russischen Angriffen auf Ziele im Zentrum und im Süden der Ukraine sechs Menschen getötet.
Am Sonntag soll ein weiteres Treffen zwischen ukrainischen und russischen Vertretern in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate stattfinden. Laut US-Außenminister Marco Rubio könnten auch Gesandte seines Landes erneut an den Verhandlungen teilnehmen.