Große Aufregung um eine geplante jüdische Veranstaltung in Wien. Die ehemalige Direktorin des Jüdischen Museums und Journalistin Danielle Spera (69) hätte im Rahmen einer Veranstaltung zum Thema jüdisches Leben in Wien auftreten sollen. Doch dazu wird es nicht kommen.
In einer Mail, die Spera in sozialen Medien teilte, wurde die Journalistin über die Absage des Events informiert. Grund: Der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) sehe sich nicht in der Lage, die Veranstaltung in seinen Räumlichkeiten durchzuführen.
"Wir können leider nicht die Sicherheit von Frau Spera gewährleisten und fürchten auch aufgrund ähnlicher Ereignisse in der Vergangenheit tumultartige Störaktionen", heißt es in dem Schreiben.
Die 69-Jährige kommentierte die Absage lediglich mit den Worten: "Wien, im September 2026!" In den Kommentaren fiel die Kritik deutlich schärfer aus. "Das ist doch verrückt", "Wo leben wir" oder "Ich bin so grantig", schrieben empörte Nutzer. Ein weiterer kommentierte: "Wien, im September 2026. Oder wie sie so schön sagen: 'Yalla Yalla Intifada'."