Anthropic hat mit Sonnet 5.5 ein neues KI-Modell auf den Markt gebracht. Es gehört zur mittleren Preisklasse des Unternehmens und soll vor allem im Arbeitsalltag punkten. Die Verbesserungen sind beachtlich: Das neue Modell läuft nicht nur schneller, sondern spart auch Kosten.
Sonnet 5.5 ist für klar umrissene Alltagsaufgaben gedacht. Dazu zählen etwa das Programmieren, das Erstellen von Präsentationen und Tabellenkalkulationen. Auch beim Verstehen von Bildern soll das Modell stark sein.
Laut "t3n" konnte Anthropic in Tests deutliche Verbesserungen erzielen. In einem Benchmark für Programmieraufgaben erreichte das neue Modell 70,6 Prozent – der Vorgänger kam nur auf 10,3 Prozent. Damit übertrifft Sonnet 5.5 sogar das teurere Spitzenmodell Opus 5.5.
Erstmals erhält ein Sonnet-Modell dieselben Sicherheitsvorkehrungen wie die stärksten Modelle. Da Sonnet 5.5 über erhebliche Fähigkeiten im Bereich Cybersicherheit verfügt, werden riskante Anfragen automatisch abgefangen.
Die Preise bleiben unverändert: zwei Dollar pro Million Eingabe-Token und zehn Dollar pro Million Ausgabe-Token. Da das Modell weniger Token für dieselbe Arbeit braucht, sinken die effektiven Kosten aber deutlich. In den kommenden Wochen will Anthropic auch eine neue Version seines günstigsten Modells Haiku veröffentlichen.