Marko Arnautovic ist mit seinem neuen Klub Roter Stern Belgrad mit einem Bein im Playoff der Champions League und wäre damit nur mehr eine Hürde vor der Ligaphase und Duellen mit den Giganten des europäischen Klubfußballs entfernt.
Die Serben schlugen am Mittwochabend Lech Posen auswärts im Hinspiel der dritten Qualirunde souverän 3:1. Alle drei Tore gingen auf das Konto von Rade Krunic – der 31-jährige Bosnier schnürte einen Triplepack.
ÖFB-Rekordspieler Arnautovic kam in der 78. Minute von der Bank.
Kommende Woche steht für den Neuzugang mit der Nummer 89 im "Marakana"-Stadion von Belgrad das Rückspiel an.
Der Wiener hatte im Sommer wochenlang mit Rapid über einen Sensationswechsel in seine Heimatstadt verhandelt. Die Hütteldorfer hatten ihm mehr als drei Millionen Jahresgehalt und einen Vertrag über zwei Saisonen geboten. Zu wenig: Mit dem Wechsel zu Roter Stern erfüllte Arnautovic seinem langjährigen Mentor, Trainer und Freund, Sinisa Mihajlovic, einen letzten Wunsch, wie er bei der Antritts-Pressekonferenz unter Tränen verriet.
Kolportierte fünf Millionen Euro netto plus Leistungsboni bei zwei Jahren Laufzeit haben Arnautovic die Entscheidung wohl ebenfalls leichter gemacht.