Fund in Maxingstraße

Asbest-Alarm in Hietzing – nun wird Straße aufgerissen

In der Maxingstraße wurde Asbest entdeckt. Jetzt muss der Asphalt unter Schutzmaßnahmen entfernt werden. Auch andere Straßen sind betroffen.
21.10.2026, 08:54
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Bei Bauarbeiten in der Maxingstraße in Hietzing wurde Asbest im rund 25 Jahre alten Straßenbelag entdeckt, berichtet der ORF. Eigentlich wird dort eine neue Fernwärmeleitung verlegt. Nun muss auch der belastete Asphalt entfernt werden. Die Straße bleibt noch bis Ende Dezember gesperrt.

Planen sollen Asbestfasern stoppen

Damit bei den Arbeiten keine gesundheitsgefährdenden Fasern in die Umgebung gelangen, setzt die Stadt auf besondere Schutzmaßnahmen. "Es erfolgt ein grobscholliger Aufbruch: Große Asphaltbrocken werden entfernt, auch immer unter Wasserzugabe, damit ja keine Asbestfasern in der Umgebung freigesetzt werden und auch durch Planen werden Passantinnen und Passanten geschützt", erklärt Wolfgang Ablinger, stellvertretender Leiter der Wiener Straßenverwaltung (MA 28), gegenüber dem ORF.

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Das Verfahren wurde zuvor getestet. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die auf die Asbestbelastung mehrerer Wiener Straßen aufmerksam gemacht hatte, war daran beteiligt. "Es wurde festgestellt, dass die Fasern ungefähr 60 Zentimeter hoch fliegen. Und deswegen sind diese Bauzäune mit den Planen auch auf diese Höhe ausgelegt und sie fliegen maximal 2 bis 3 Meter weit. Das heißt, das ist der Bereich, den man eingrenzen muss, wo es eine Asbestexposition geben kann", erläutert Greenpeace-Vertreter Stefan Stadler.

Auch andere Wiener Straßen betroffen

Die Bauzäune mit den Schutzplanen werden derzeit aufgestellt, am Dienstag soll die Entfernung des belasteten Asphalts beginnen. Laut Stadt besteht für Anrainer keine Gefahr. Anders als etwa in Liesing, wo betroffene Straßen mit einer dünnen Asphaltschicht versiegelt wurden, wird der Belag in der Maxingstraße vollständig entfernt. Grund dafür sind das hohe Verkehrsaufkommen und die umfangreichen Grabungsarbeiten.

"Es gibt auch eine massive Aufgrabung in dem Bereich, hier funktioniert der Dünnschichtüberzug definitiv nicht mehr. Wir haben natürlich ein Vorsorgeprinzip, das heißt, wir schauen, dass wir diese asbestbelasteten Bereiche vorsorglich entfernen, um auch den nachfolgenden Generationen jetzt keine Probleme dadurch zu bereiten", so Ablinger.

Auch auf der Äußeren Mariahilfer Straße stehen demnächst größere Arbeiten zur Asbestentfernung an. Wie viele Straßen in Wien insgesamt betroffen sind und welche Kosten die Sanierungen verursachen, ist derzeit offen. Die Stadt spricht von einem laufenden Prozess.

red, 21.10.2026, 08:54
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