Nicht der erste Einbruch

Auf frischer Tat ertappt – Hausbesorger stellte Diebin

Sie stahl Parfüm, Kosmetik und schlief in einer fremden Wohnung. Die Diebstahlserie einer Steirerin endete nun vor dem Straflandesgericht.
Wien Heute
19.02.2026, 14:26
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Eine 30-jährige Steirerin muss sich derzeit vor dem Straflandesgericht verantworten. Gegen die Frau wurden innerhalb kurzer Zeit gleich mehrere Strafanträge eingebracht. Die verschiedenen Taten werden nun gemeinsam verhandelt. Di4e Angeklagte wurde aus der Untersuchungshaft in den Gerichtssaal gebracht.

Aufsehen erregte vor allem ein Vorfall in einem Mehrparteienhaus: Ein Hausbesorger entdeckte die Frau gemeinsam mit einem Bekannten schlafend in einer seit längerem leerstehenden Wohnung. Der Mann informierte daraufhin den Eigentümer und die Polizei. Die Angeklagte beteuerte, sie habe die Wohnung nicht aufgebrochen. Die Tür sei bereits beschädigt gewesen und offen gestanden.

Diebesgut gegen Kokain

Bekannt war die Frau schon länger, und zwar durch eine Serie von Diebstählen in Geschäften. Laut Anklage stahl sie unter anderem Parfüms, Kosmetikartikel und Lebensmittel. Vor Gericht gab die 30-Jährige an, die Waren gegen Kokain eingetauscht zu haben. "Es tut mir so leid. Ich probiere, das zurückzuzahlen. Und ich will eine Therapie machen", beteuerte sie laut der "Kleinen Zeitung".

Einkauf mit fremder Bankomatkarte

In einem weiteren Punkt bestritt die Frau eine betrügerische Absicht mit einer gefundenen Bankomatkarte. Zwar habe sie mit der Karte eingekauft, danach habe sie diese jedoch absichtlich im Bankomaten einziehen lassen, um keinen weiteren Schaden zu verursachen. Die Staatsanwaltschaft zeigte sich von dieser Darstellung wenig überzeugt.

Schuldig in vier Punkten

Das Gericht sprach die 30-Jährige wegen Diebstahls, Unterschlagung, Urkundenunterdrückung und schweren Betrugs schuldig. Vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs wurde sie freigesprochen. Das Urteil: neun Monate bedingte Haft sowie 900 Euro Verfall. Nach der Urteilsverkündung wurde die Frau aus der Haft entlassen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 19.02.2026, 14:38, 19.02.2026, 14:26
Jetzt E-Paper lesen