Bitterer Europacup-Abend für Marko Arnautovic! Der ÖFB-Rekordnationalspieler muss beim 2:2 von Roter Stern Belgrad gegen den FC Kopenhagen in der Conference League über die gesamte Spielzeit auf der Ersatzbank schmoren. Nach der Partie sorgt Trainer Albert Riera mit seinen Aussagen für Aufsehen.
Der 37-jährige Angreifer wartet vergeblich auf seine Einwechslung. Dabei ist Arnautovic nicht der einzige prominente Spieler, auf den der spanische Coach verzichtet. Auch die Routiniers Mirko Ivanić und Aleksandar Katai bleiben über die gesamten 90 Minuten draußen.
Stattdessen bringt Riera in der 62. Minute ÖFB-Legionär Muhammed Cham für Tomás Händel. In der Schlussphase dürfen auch Mohammed Abu Fani und Loizos Loizou auf das Feld.
Nach dem Spiel wird der Roter-Stern-Trainer auf seine Personalentscheidungen angesprochen. Eine konkrete Erklärung für den Verzicht auf Arnautovic und die beiden anderen Routiniers liefert er allerdings nicht.
"Ich möchte nicht über Spieler sprechen, die nicht gespielt haben. Ich bin sehr positiv eingestellt und blicke optimistisch auf die kommenden Aufgaben. Ihr werdet meine Meinung nicht ändern", wird Riera von "TV Arena Sport" zitiert.
Anschließend legt der Spanier nach: "Nur Verlierer beschäftigen sich damit, was gewesen wäre, wenn etwas anders gelaufen wäre. Ich glaube an das, was ich tue."
Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgt eine Szene während der Partie. Wie das serbische Portal "Direktno" berichtet, beteiligt sich Arnautovic nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Timi Max Elsnik nicht am Torjubel seiner Mannschaft.
Stattdessen sucht der ÖFB-Star das Gespräch mit seinem Trainer und scheint ihm etwas erklären zu wollen. Worüber die beiden diskutieren, ist nicht bekannt.