Margareten prüft aktuell die Einführung von Anwohnerparkzonen im Bereich zwischen Margaretenstraße, Pilgramgasse, Hamburgerstraße, Rechte Wienzeile und Kettenbrückengasse. Nun blickt man einer weiteren möglichen Änderung in Bezug auf die Parkräume im Bezirk freudig entgegen.
Soll man das Gratisparken abschaffen? Immer häufiger wird diese Frage nun gestellt und diskutiert. Den Stein ins Rollen brachte Neubaus Bezirksvorsteher Markus Reiter. Nicht nur würde dies der Stadt einiges an Geld einbringen, auch Margaretens Bezirksvorsteher Michael Luxemburger (Die Grünen) sieht weitere Vorteile: Weniger Wochenendparker bedeuten auch mehr Parkplätze für Margaretnerinnen und Margaretner, die auf das Auto angewiesen sind.
"Gerade am Wochenende werden in Margareten viele Parkplätze durch Lieferwägen blockiert, die ab Montag Früh wieder weg sind. So stehen weniger Parkplätze für die Margaretner*innen zur Verfügung, die auf das Auto angewiesen sind. Eine Ausweitung der Parkpickerlgültigkeit auf Samstag würde hier Abhilfe schaffen."
Mit weniger als 260 Pkw pro 1.000 Einwohnern hat Margareten österreichweit die geringste Autodichte. Dennoch gibt es Menschen, die auf das Auto angewiesen sind – aus beruflichen Gründen, wegen körperlicher Einschränkungen oder familiärer Verpflichtungen. "Auch diese Bedürfnisse müssen berücksichtigt werden. Die Ausweitung des Parkpickerls auf Samstag, aber auch die Einführung von Anwohnerparkzonen sind Möglichkeiten hier den Druck zu verringern und eine Verbesserung zu erreichen", so Luxenberger.