Monatelang rätselten Ermittler über immer neue Feuer im Bezirk Wels-Land – brennende Altkleidercontainer, Hecken, Mülltonnen. Jetzt steht fest: Es war Brandstiftung. Und es gibt auch schon Beschuldigte.
Nach intensiver Spurensuche konnten Beamte der Polizeiinspektion Thalheim drei junge Teenager im Alter von 17 und 18 Jahren ausforschen. Das Trio soll seit Jahresbeginn zahlreiche Brände gelegt und eine Spur der Verwüstung hinterlassen haben.
Die Verdächtigen sollen nicht nur Container und Thujen-Hecken angezündet, sondern auch Denkmäler, Friedhofsmauern, Fahrzeuge, WC-Anlagen und Verkehrsschilder mit Graffiti verunstaltet haben. Sogar in einer öffentlichen Toilette zündelten sie laut Exekutive und richteten Schaden an.
Einer der drei gab zudem zu, mehrmals von einer Autobahnüberführung Granitsteine und Verkehrszeichen auf die A8 geworfen zu haben. Laut Polizei waren mindestens vier Unfälle die Folge.
Die drei jungen Männer zeigten sich teilweise geständig. Als Begründung für ihre Taten nannten sie schlicht "Langeweile". Sie werden bei der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.