Streng geheim

Autor verrät Details zu Lungen-OP von Mette-Marit

Ein norwegischer Autor will wissen, wann Königin Mette-Marit ihre neue Lunge bekam. Ihr Arzt widerspricht deutlich, jetzt rudert der Autor zurück.
05.11.2026, 19:26
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Wirbel um ein neues Fußballbuch in Norwegen! Der Autor Alfred Fidjestøl (53) hat darin angebliche Details zur Lungentransplantation von Königin Mette-Marit (53) veröffentlicht, die eigentlich streng geheim sind. Jetzt meldet sich ihr Lungenarzt zu Wort.

In seinem Buch "Eventyrnettene" (etwa "Die Märchennächte") erzählt Fidjestøl von der Fußball-WM in Nordamerika. Dabei verknüpft er das Spiel Norwegens gegen den Irak am 16. Juni, das die Norweger dank zweier Tore von Erling Haaland (26) mit 4:1 gewannen, mit den Ereignissen im Königshaus.

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Laut "Dagbladet", berichtet der Autor in seinem Buch: "Der 89-jährige König (gemeint ist der im August verstorbene Harald V., Anm. d. Red.) hatte einige aufregende Tage hinter sich. Am Montag vor dem Irak-Spiel war sein Stiefenkel wegen Sexualdelikten zu vier Jahren Haft verurteilt worden."

Weiter heißt es: "Während des Spiels selbst hatte seine Schwiegertochter zwei neue Lungenflügel von einem Spender erhalten, der irgendwo in Skandinavien plötzlich bei einem Unfall ums Leben gekommen war."

"Das weiß er natürlich nicht"

Brisant: In Norwegen schützt das Gesetz die Anonymität zwischen Organspendern und Empfängern. Auch Hinweise, die Rückschlüsse zulassen, sind tabu. Der Hof hatte am 17. Juni lediglich bekannt gegeben, dass Mette-Marit am Rikshospitalet in Oslo eine Lungentransplantation erhalten hat und diese gut verlaufen sei. Einen genauen OP-Tag nannte der Palast bewusst nicht.

Mette-Marits behandelnder Lungenarzt Are Holm (61) reagierte im norwegischen "Dagbladet" deutlich. Der Autor kenne den Zeitpunkt des Eingriffs nicht: "Das weiß er natürlich nicht." Kritik übt der Mediziner sowohl an der zeitlichen Einordnung als auch an den Behauptungen über den Spender.

Inzwischen hat Fidjestøl eingelenkt. Seine Formulierung sei falsch gewesen, räumt er ein. Er habe nur ausdrücken wollen, dass Mette-Marit zu diesem Zeitpunkt kürzlich operiert worden war. Wann genau die OP stattfand und wie der Spender ums Leben kam, wisse er nicht. Der umstrittene Satz soll nun aus Hörbuch, E-Book und künftigen Auflagen gestrichen werden.

red, 05.11.2026, 19:26
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