Mitten in der Nacht stehen in Innsbruck-Reichenau plötzlich drei Autos in Flammen. Die Feuerwehr muss mit schwerem Atemschutz gegen das Feuer vorgehen.
Besonders brisant: Nach ersten Ermittlungen dürfte der Brand absichtlich gelegt worden sein. Die Polizei sucht nun nach den Verantwortlichen.
Der Brand brach am Sonntag gegen 1 Uhr in einem Carport im Innsbrucker Stadtteil Reichenau aus.
Dort waren drei Fahrzeuge unmittelbar nebeneinander abgestellt. Als die Feuerwehr eintraf, musste sie den Brand unter schwerem Atemschutz bekämpfen.
Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer zu löschen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Die Flammen richteten an den abgestellten Fahrzeugen erheblichen Schaden an. Bei einem Pkw brannte der gesamte Frontbereich aus. Die beiden anderen Autos wurden ebenfalls schwer beschädigt.
Auch der Carport selbst blieb nicht verschont. Durch die Hitze und die Flammen entstanden Schäden an der Konstruktion.
Ein unmittelbar daneben befindliches Müllhäuschen wurde ebenfalls durch die Brandeinwirkung beschädigt. Dank des raschen Feuerwehreinsatzes konnte allerdings verhindert werden, dass die Flammen vollständig darauf übergriffen.
Während des Brandes entwickelte sich dichter Rauch, der sich vor einem benachbarten Wohnhaus ausbreitete.
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte mit mehreren Fahrzeugen an. Auch mehrere Polizeistreifen standen im Einsatz.
Ob Personen durch den Rauch beeinträchtigt wurden, geht aus den bisherigen Informationen nicht hervor.
Nach den Löscharbeiten nahm ein Brandermittler der Polizei die Untersuchungen auf. Das Ergebnis der ersten Ermittlungen: Die Behörden gehen von einer vorsätzlichen Brandlegung aus.
Wer das Feuer gelegt haben könnte, ist derzeit nicht bekannt. Die Polizei ermittelt gegen eine noch unbekannte Täterschaft. Auch die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen und zum genauen Ablauf des nächtlichen Brandes dauern an.