Brandeinsatz in Stuppach

"B4"-Alarm – Mehrstündiger Einsatz für die Feuerwehr

Wegen der raschen Brandausbreitung wurde die Brandstufe umgehend auf "B4" erhöht.
Niederösterreich Heute
27.09.2026, 11:36
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Am 25. September 2026 wurde die FF Stuppach um 22:19 Uhr zu einem B2-Gebäudebrand mit dem Einsatzstichwort "Brand einer Pergola" alarmiert.

Doch bereits auf der Anfahrt konnte festgestellt werden, dass der Brand auf das angrenzende Gebäude übergegriffen hatte. "Aufgrund der raschen Brandausbreitung und um ein Übergreifen des Feuers auf die umliegende Vegetation zu verhindern, wurde die Brandstufe umgehend auf B4 erhöht. Daraufhin wurden weitere Feuerwehren sowie zusätzliche Atemschutzgeräteträger angefordert", teilte die Feuerwehr mit.

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Schnellangriff, Löschleitungen aufgebaut

Und: "Zügig wurde unser Schnellangriff vom Fahrzeug aus aufgebaut, um eine weitere Brandausbreitung und zusätzliche Schäden zu verhindern. Zusätzlich wurden sieben B-Zubringerleitungen verlegt, über welche mittels Verteiler weitere C-Löschleitungen aufgebaut werden konnten. Dadurch konnte das Gebäude umfassend von außen gesichert und der Brand bekämpft werden."

Nachdem der Brand eingedämmt war, konnten die Löscharbeiten im Inneren des Gebäudes beginnen. Mithilfe von Wärmebildkameras wurden zahlreiche Glutnester aufgespürt und gezielt abgelöscht, wodurch ein erneutes Aufflammen verhindert werden konnte. Auch über die Drehleiter der FF Gloggnitz wurden umfangreiche Lösch- und Kontrollarbeiten durchgeführt. Vom Dach aus konnten unter den Ziegeln liegende, glühende Teile des Dachstuhls gezielt gekühlt und abgelöscht werden.

Nachdem nach und nach die nicht mehr benötigten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst aus dem Einsatz entlassen werden konnten, wurde eine Brandwache eingerichtet. Deren Aufgabe bestand darin, das Gebäude weiterhin regelmäßig mittels Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester zu kontrollieren und diese gegebenenfalls abzulöschen.

Einsatz dauerte stundenlang

Der Einsatz erstreckte sich über mehrere Stunden. In den Spitzenzeiten waren gleichzeitig fünf Atemschutztrupps im Einsatz, diese wurden dann jeweils wieder durch andere Atemschutztrupps abgelöst.

"Brand aus" konnte schließlich um 5 Uhr in der Früh gegeben werden. "Bei diesem Einsatz hat man wieder gesehen, dass es nur mit vereinten Kräften möglich ist so einen Einsatz abzuarbeiten. Nur gemeinsam sind wir stark", so Einsatzleiter Matthias Köpf, der sich bei allen eingesetzten Kräften bedankte.

red,Akt. 27.09.2026, 12:10, 27.09.2026, 11:36
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