Die FPÖ legt in ihrer Kritik an der SPÖ weiter nach. Alles begann am Donnerstagabend in der "ZIB2", als Paul Stich (SP) und Leo Lugner (FP) über ein Social-Media-Verbot diskutierten. Der freiheitliche Landtagsabgeordnete ging dabei den roten Parteichef frontal an – Babler versuche, "in bekannter DDR-Manier, unliebsame Meinungen zu unterdrücken", so Lugner.
Am Samstag legte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz nach: "Während die Menschen im Land mit Rekordteuerung, Wohnungsnot und einem staatlich organisierten Asylchaos kämpfen, beschäftigt sich die SPÖ nur noch mit sich selbst. Die einstige stolze Arbeiterpartei sei längst zur roten Selbsthilfegruppe für Gescheiterte verkommen", so der Freiheitliche.
Mit Anspielung auf die zunehmende Unterstützung für Christian Kern in der SPÖ-Basis konstatierte Schnedlitz: "Die SPÖ ist so verzweifelt, dass sie sich jetzt offenbar wieder einen auf offener Bühne gestolperten und ehemaligen Kanzler aus dem politischen Ruhestand herbeisehnt. Wenn sich mehr Funktionäre nach dem gescheiterten Christian Kern sehnen als an Andreas Babler glauben, dann ist Feuer am Dach und das nicht erst seit gestern."
Auch die Auswirkungen auf die Bundesregierung seien laut Schnedlitz dramatisch: "Diese SPÖ ist nicht nur mit sich selbst beschäftigt – sie ist als Regierungspartei schlichtweg nicht mehr tragbar. Wer sich so selbst zerlegt, kann keine Verantwortung für das Land übernehmen. Die Ampel-Regierung hängt ohnehin nur noch an einem seidenen Faden und der ist rot und ausgefranst!“
Abschließend sagte der FPÖ-General: "Wer nicht einmal in der eigenen Partei als sinnvolle Führungskraft angesehen wird, der soll endlich den Weg für Neuwahlen freimachen. Diese Regierung ist kaputt."