Acht Hobbybäcker, ein goldener Gugelhupf und eine Jury, die kein Blatt vor den Mund nimmt! Am 27. Oktober startet auf PULS 4 und JOYN die neue Show "Das große Backen Österreich". Doch wer glaubt, dass es dabei nur süß zugeht, hat die Rechnung ohne die Juroren gemacht.
Konditorweltmeisterin Eveline Wild und Star-Zuckerbäcker Philipp Zauner nehmen die Kreationen ganz genau unter die Lupe. Und dabei wird nicht alles schön geredet.
"Ich bin schon streng, besonders wenn mich das Wesentliche nicht abholt", stellt Wild klar. Ihr Motto als Jurorin: "Hart in der Sache, freundlich zum Menschen."
Trotz aller Strenge soll aber auch das Lob nicht zu kurz kommen. "Ich denke, wir feiern ja auch grandiose Sachen dementsprechend euphorisch", erzählt die Konditorweltmeisterin im Interview. Schließlich sei man es auch dem Publikum schuldig, ehrlich zu urteilen.
Auch Kollege Philipp Zauner will sich nicht mit mittelmäßigen Torten zufriedengeben. "Wenn ich die Schaustücke anschaue, dann möchte ich wirklich vom Hocker gehauen werden", fordert der Zuckerbäcker.
Zu Beginn habe man den Kandidaten allerdings noch etwas mehr durchgehen lassen. "Am Anfang waren wir, was die Kritik betrifft, noch etwas zurückhaltender", verrät Zauner. Doch damit ist bald Schluss: "Je näher man dem Finale kommt, desto strenger wird das kritische Auge natürlich."
Dass nicht nur die Hobbybäcker ins Schwitzen kommen, gibt Zauner offen zu. Für ihn ist es die erste Teilnahme an einem solchen TV-Format. "Eine Grundanspannung ist, glaube ich, immer da, wenn man etwas gut machen möchte."
Die größte Herausforderung sieht Wild vor allem im Zeitdruck. "Wenn man unendlich viel Zeit hat, ist keine Backaufgabe ein Problem." Im Studio sehe die Sache aber ganz anders aus als in der heimischen Küche.
Für die nötige Portion Schmäh sorgt Moderator Rudi Rubinek. Der sieht seine Rolle allerdings weniger als strenger Aufpasser, sondern vielmehr als Beschützer der Hobbybäcker.
"Meine Aufgabe ist wie die eines Anwalts – ich vertrete die Kandidat, spreche ihnen nach Kritik wieder Mut zu und bin so ein bisschen der Mittelsmann", erklärt Rubinek im Interview.
Dass er selbst kein großer Backprofi ist, daraus macht der Moderator kein Geheimnis. "Ich bin ja grundsätzlich der Theoretiker. Von Mehlspeisen, muss ich gestehen, habe ich aber nicht allzu viel Ahnung."
Eine süße Schwäche hat er dann aber doch: "Mein absoluter Favorit sind aber Salzburger Nockerl – da kann ich nicht widerstehen."
Und auch der Humor soll bei der neuen Show nicht zu kurz kommen. "Ich glaube nicht, dass ich als Moderator ausgewählt wurde, weil ich staubtrocken wie ein Mehlhäferl agiere", scherzt Rubinek. "Ich hoffe schon, dass es auch etwas zu lachen geben wird."
Für den goldenen Gugelhupf gehen acht Kandidaten an den Start. Die jüngste Teilnehmerin ist Liana (18) aus der Steiermark, die sich über eine Wildcard ihren Platz sichern konnte. Die älteste Hobbybäckerin ist Jutta (65) aus Wien. Sie setzt vor allem auf Gelassenheit und Improvisationstalent.
Außerdem mit dabei: Heike (44) aus dem Burgenland, Patrick (28) und Rainer (47) aus Niederösterreich, Lisi (38) aus Oberösterreich, Alina (29) aus Graz und Christoph (38) aus Tirol.
Sechs Wochen lang müssen die Hobbybäcker mit Kreativität, Geschmack und starken Nerven überzeugen. Am Ende kann allerdings nur einer den begehrten goldenen Gugelhupf mit nach Hause nehmen.
"Das große Backen Österreich" startet am Dienstag, 27. Oktober, um 20.15 Uhr auf PULS 4 und JOYN.