Bereits seit den frühen Dienstagmorgenstunden kommt es auf der Weststrecke zu Problemen. Wegen eines Oberleitungsschadens fahren zwischen Kufstein und Wörgl keine Züge mehr. Dies teilte die ÖBB gegenüber dem "ORF Tirol" mit.
Demnach würden die Techniker bereits an der Schadensbehebung arbeiten. Zunächst sei man noch von einer Unterbrechung von zwei Stunden ausgegangen, mittlerweile sollen die Arbeiten jedoch bis zur Mittagszeit andauern.
Dem Bericht zufolge sei der Schaden im Weichenbereich aufgetreten. Daher sei die Reparatur komplexer als anfangs vermutet. Laut dem ÖBB-Sprecher sei die Oberleitung regelrecht gerissen und hänge auf den Boden herab.
Die Ursache für den Schaden sei indes unklar, es könne jedoch sein, dass ein Zug ein Problem mit dem Stromabnehmer hatte und die Oberleitung daher beschädigt wurde. Dies sei allerdings nur eine von vielen Theorien.
Für die Passagiere sei jedenfalls ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden. Fernzüge sollen über Zell am See umgeleitet werden. Dies bedeutet für die Fahrgäste eine 90-minütige Verlängerung der Reisedauer.