Nächste Schock-Warnung aus dem Iran, es ist eine direkte Drohung aus dem innersten Machtkreis: Gegner des Regimes sollen künftig nirgendwo mehr sicher sein– nicht einmal in ihrer Freizeit, das sagte Abolfazl Schekarchi, Sprecher der iranischen Streitkräfte.
"Ausflugsziele, Parks und touristische Einrichtungen", sind jetzt offenbar ins Visier des Mullah-Regimes gerückt, berichtet Tasnim News Agency, die iranische Nachrichtenagentur.
Nimmt man diese Warnung wörtlich, sind auch wir hier in Österreich gemeint. "Heute" fragte nach bei Nicolas Stockhammer, Extremismusforscher der Donau-Uni Krems, sind Anschläge auch hier zu befürchten? "Man kann es nicht ausschließen, wir sind nicht die Insel der Seligen. Die Bedrohung wird immer größer und relevanter." Ernst müsse man diese Warnung also nehmen.
Die Drohung scheint konkret auf touristische Ziele abzuzielen, laut dem Experten womöglich ein logischer Schritt: "Die Wahl des Terrorziels ist eine Abwägungssache nach Kriterien wie Umsetzbarkeit und erwartbarem Effekt. Ziele, die prononciert Israel oder den USA zuzurechnen sind, haben seit geraumer Zeit erhöhte Absicherung. Es ist einfacher, touristische Ziele, Urlaubsdestinationen ins Visier zu nehmen."
Dennoch, so der Experte, wird im Hintergrund wirkungsvoll gegen Bedrohungen gearbeitet: "Gerade in solchen Phasen wird von den Sicherheitsbehörden sehr viel verhindert, die letzten acht konkreten Terrorpläne seit 2023 wurden vereitelt." Und: „Es ist in erster Instanz eine Strategie der Zermürbung und eine Drohrhetorik, die Angst schüren soll."