Immer mehr Fluggäste haben Powerbanks dabei, um Handys und Tablets unterwegs aufzuladen. Doch Lithium-Ionen-Akkus gelten mittlerweile als größtes Sicherheitsrisiko im Flugbetrieb. Nach einem Brand auf einem Flug der China Eastern Airlines haben Behörden und Airlines die Regeln deutlich verschärft.
Die neue Regelung der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) ist seit 26. März 2026 in Kraft. Pro Person sind nur noch maximal zwei Powerbanks erlaubt – und diese dürfen ausschließlich im Handgepäck transportiert werden.
Powerbanks bis 100 Wattstunden darf man mitnehmen, heißt es auf Macwelt. Geräte zwischen 100 und 160 Wattstunden benötigen eine Genehmigung der Fluggesellschaft. Powerbanks ab 160 Wattstunden gelten als Gefahrgut und sind verboten.
Während des Fluges ist die Nutzung der Powerbank bei den meisten Airlines verboten: Du darfst damit weder deine Geräte aufladen noch die Powerbank selbst am Bordstrom laden. Die Akkupacks dürfen nicht im Gepäckfach über dem Sitz verstaut werden - nur in der Sitztasche, am Körper oder im Handgepäck unter dem Sitz.
Jede Powerbank muss separat und sicher aufbewahrt werden – entweder in der originalen Verpackung, in einer Plastiktüte oder in einem speziellen Beutel.
Die meisten Hersteller geben die Kapazität in Milliamperestunden (mAh) an. Um Wattstunden zu berechnen, multiplizierst du den mAh-Wert mit der Spannung (meist 3,7 Volt) und teilst durch 1000. Eine Powerbank mit 20.000 mAh hat also rund 74 Wattstunden und ist damit erlaubt. Auch 25.000 mAh liegen mit 92,5 Wh noch unter der Grenze.
Achte am besten schon beim Kauf darauf, dass die Wattstunden direkt auf dem Gerät aufgedruckt sind – so ersparst du dir am Flughafen unangenehme Überraschungen.