Harald Koisser (51) betreibt aktuell noch die Cafeteria im Landesklinikum Stockerau (Bezirk Korneuburg, NÖ). Bald soll damit Schluss aber sein – "aus gesundheitlichen Gründen", so Koisser im "Heute"-Gespräch.
"Ich bin gelernter Koch", so Koisser im "Heute"-Gespräch. Die Vorbesitzerin der Cafeteria sei damals in Pension gegangen. "Und ich wollte etwas Neues machen", erklärt er.
Er habe den Betrieb dann vor 2,5 Jahren übernommen. Er mache den Betrieb alleine, weitere Mitarbeiter gibt es keine.
Jetzt möchte er den Betrieb aber abgeben. Er höre auf, sobald "ich einen finde, der das übernehmen will", so der Gastronom.
Bei der Pacht seien das Lokal, die Küche, der Lagerbestand, ein Leeraquarium (Kosten: 60 Euro pro Monat), zwei Getränkeautomaten und ein Snackautomat dabei. Die Ablöse liege bei 18.000 Euro – der Preis sei laut Koisser aber verhandelbar.
Wenn kein neuer Pächter gefunden wird, würde das laut Koisser zu einem Problem führen. Die Cafeteria müsse dann nämlich für ein halbes Jahr zusperren und das Klinikum müsse es ausschreiben. Die Laufkundschaften sowie das Personal hätten dann keine Möglichkeit, Getränke und Kaffee zu bekommen.
Das Landesklinikum Korneuburg – Stockerau – Hollabrunn äußert sich auf "Heute"-Anfrage wie folgt dazu: "Die Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Cafeteria am Klinikstandort Stockerau lief und läuft hervorragend, deshalb bedauern wir es sehr, dass hier eine Kündigung des Vertrages seitens des Betreibers überlegt wird. Derzeit besteht noch ein aufrechtes Vertragsverhältnis."
Die genauen Kriterien für eine Nachfolge würden dann definiert und festgelegt werden, wenn es zu einer Vertragsauflösung kommt.
Weiter wird erklärt: "Primäres Ziel ist auch weiterhin die qualitative, gastronomische Versorgung und das gute Service für Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Cafeteria am Klinikstandort Stockerau."