Oktoberfest startet

Bereits am Nachmittag Ausnahmezustand am "Kotzhügel"

Das Oktoberfest in München hat wieder begonnen – und die Einsatzkräfte hatten zum Start viel zu tun. Rund 600 Festgäste wurden medizinisch versorgt.
Newsdesk Heute
20.09.2026, 16:09
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Am Samstag fiel der Startschuss für das 191. Oktoberfest auf der Münchner Theresienwiese. Schon am ersten Tag wurde den Rettungskräften alles abverlangt. Laut "20 Minuten" steuerte der Sanitätsdienst am Abend auf etwa 600 behandelte Besucher zu. Neben reichlich Alkohol und Kreislaufproblemen sorgte auch eine Störung bei einer Attraktion für Aufregung.

Für die Sanitäter wurde es rasch stressig: Bereits bis 17 Uhr hatte die Aicher Ambulanz mehr als 300 Leute versorgt, zweieinhalb Stunden später waren es schon 450. Bis zum Abend näherte sich die Zahl der Behandlungen der 600er-Marke.

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Am häufigsten mussten Kreislaufbeschwerden behandelt werden, danach folgten Alkoholvergiftungen und Verletzungen wie Schnittwunden. Zehn Menschen kamen zur Untersuchung ins Computertomograf. Bei zwei von ihnen wurde ein kritischer Befund festgestellt, sie mussten ins Spital gebracht werden.

"Predator" sorgte für Schreck

Der berüchtigte "Kotzhügel" war schon am Nachmittag voll. Dort landen traditionell Gäste, die zu tief ins Glas geschaut haben – oder einfach eine Pause nach dem langen Tag auf der Wiesn brauchen.

Für einen besonderen Schreck sorgte die Attraktion "Predator": Dort blieben Besucher wegen einer Panne etwa fünf Minuten kopfüber hängen.

Als Polizei, Feuerwehr und Sanitäter eintrafen, waren die Leute schon wieder aus dem Fahrgeschäft befreit. Einige klagten danach über leichten Schwindel und Kreislaufprobleme. Nach einer Untersuchung konnten aber alle wieder selbstständig aufs Festgelände zurück. Das Oktoberfest dauert noch bis 4. Oktober.

red,20.09.2026, 16:09