Milchoffensive

Berglandmilch investiert in Ausbau am Standort Aschbach

In Aschbach, Bezirk Amstetten, wird die Topfen- und Frischkäseproduktion weiter angekurbelt. Damit wird der Standort Niederösterreich gestärkt.
Niederösterreich Heute
07.07.2026, 23:30
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In Aschbach tut sich was: Die Berglandmilch investiert kräftig in den Ausbau ihrer Topfen- und Frischkäseproduktion. Damit setzt das Unternehmen ein klares Zeichen für die Zukunft der heimischen Milchwirtschaft. Neue Abfüllanlagen, modernste Technik und mehr Kapazitäten – das alles soll nicht nur die Produktion ankurbeln, sondern auch Raum für neue Produkte schaffen. Unterstützt wird das Ganze im Rahmen des Investitionspakets des Landes Niederösterreich, gemeinsam mit EU und Bund, wie es in einer OTS-Aussendung heißt.

Konkret können am Standort künftig pro Jahr rund 15.000 Tonnen Topfen und 7.000 Tonnen wärmebehandelter Frischkäse erzeugt werden. Die neuen Abfüllanlagen sorgen außerdem für zusätzliche Verpackungsformate und geben der Entwicklung innovativer Produkte mehr Spielraum. Auch in Sachen Qualität, Hygiene und Prozesseffizienz will Berglandmilch mit dieser Investition neue Maßstäbe setzen.

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"Wir sehen, dass Topfen und Frischkäse stark wachsende Segmente sind. Vor allem bei jungen Konsumentinnen und Konsumenten gewinnen diese Produkte kontinuierlich an Bedeutung. Deshalb investieren wir als Berglandmilch gezielt in diesen Bereich und entwickeln unser Sortiment laufend weiter", erklärt Berglandmilch-Geschäftsführer Josef Braunshofer.

Als größte Molkereigenossenschaft in Österreich verfolgt Berglandmilch das Ziel, Trends frühzeitig zu erkennen und langfristige Perspektiven für die bäuerlichen Eigentümer zu sichern. Die Investition in Aschbach soll nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern auch die regionale Wertschöpfung und den Wirtschaftsstandort Niederösterreich absichern.

Stärkung regionaler Betriebe

Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich, betont bei einem Besuch im Betrieb: "Solche Investitionen wirken weit über den einzelnen Betrieb hinaus. Sie stärken nicht nur die Unternehmen, die ihre Standorte weiterentwickeln, Innovationen vorantreiben und in die Zukunft investieren, sondern bringen auch vielen weiteren Betrieben unterschiedlicher Branchen und Größen Aufträge. So entstehen zusätzliche Wertschöpfung, Beschäftigung und neue wirtschaftliche Impulse. Genau diese regionalen Wirtschaftskreisläufe machen unseren Standort stark und sichern Arbeitsplätze in Niederösterreich."

Auch LH-Stv. Stephan Pernkopf hält fest: "Die Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Niederösterreich, den wir damit weiter forcieren. All diese Investitionsprojekte haben gemeinsam, dass damit die Wirtschaft und die Landwirtschaft gleichsam gestärkt werden. Denn wenn die lebensmittelverarbeitenden Unternehmen ausbauen, dann bauen sie auf die Qualität der angelieferten Produkte der heimischen Bäuerinnen und Bauern."

Der Standort Aschbach zählt zu den wichtigsten Produktionsstätten der Berglandmilch. Durch den Ausbau wird die Molkerei gezielt für künftige Marktanforderungen fit gemacht. Mit diesem Projekt zeigt die Genossenschaft klar, dass Innovation, höchste Produktqualität und regionale Herkunft Hand in Hand gehen können.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.07.2026, 23:30
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