"Nur bequem" war gestern. Jetzt wird es auch noch romantisch. Birkenstock zeigt mit einer neuen Kollaboration, dass selbst eine Ikone der Komfortzone plötzlich ganz große Gefühle wecken kann. Gemeinsam mit der New Yorker Brautmoden-Designerin Danielle Frankel wird aus den berühmten Sandalen ein Schuh für den schönsten Tag im Leben. Übrigens werden auch die Männer nicht vergessen: Bräutigame dürfen sich ganz in Schwarz vor dem Altar einfinden.
Die streng limitierte Kollektion umfasst sechs bekannte Birkenstock-Silhouetten von Madrid bis Arizona, neu interpretiert in Satin, Chiffon und feinen Perlen. Jedes Modell entsteht in Anlehnung an die handwerkliche Arbeit aus Frankels Atelier in New York und bleibt dennoch dem, was Birkenstock seit Jahrzehnten ausmacht, treu. Im Inneren sitzt weiterhin das Original.
Die Kollektion wurde in Paris, der Stadt der Liebe und der Mode, inszeniert. Der offizielle Launch ist für den 12. Februar 2026 angesetzt und trifft damit genau den Moment, in dem Brautpaare weltweit ihre letzten Entscheidungen treffen.
Birkenstock als Nobel-Marke relauncht
Dass Birkenstock diesen Schritt geht, ist kein Zufall. Die Marke hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Einst als Gesundheitsschuh etabliert, ist sie heute fester Bestandteil der Luxusmode.
Ein entscheidender Wendepunkt war der Einstieg von Investoren aus dem Umfeld von LVMH (Louis Vuitton Moet Hennessy), der Birkenstock nicht nur wirtschaftlich stärkte, sondern auch strategisch neu positionierte. Seither setzt das Unternehmen gezielt auf hochwertige Kooperationen, limitierte Editionen und eine emotionale Aufladung der Marke, ohne dabei ihre DNA zu verlieren.
Mit dieser Kollektion schreibt Birkenstock ein neues Kapitel seiner Geschichte. Vom orthopädischen Klassiker zur Brautmode-Ikone ist es ein weiter Weg, aber einer, der zeigt, wie sich Tradition und Zeitgeist treffen können. Und vielleicht ist genau das der neue Luxus: Schuhe, die nicht schmerzen.