Wie viel Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Österreich verdienen, ist nicht einheitlich geregelt. Die Höhe der Bezüge richtet sich einerseits nach den Vorgaben der Bundesländer und andererseits nach der Einwohnerzahl der jeweiligen Gemeinde.
Grundsätzlich gilt: Je größer die Gemeinde, desto höher fällt auch das Gehalt des Ortschefs oder der Ortschefin aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Dorf, eine Marktgemeinde, eine Stadt oder eine Statutarstadt handelt – entscheidend ist vor allem die Bevölkerungszahl.
In Niederösterreich reicht die Gehaltsspanne mit Stand Jänner 2026 von 4.035,34 Euro bis 10.200,44 Euro brutto pro Monat. Sonderzahlungen sind in diesen Beträgen nicht enthalten. Die Zahlen stammen laut NÖ Wirtschaftspressedienst aus einer Auswertung des Österreichischen Gemeindebundes.
In die höchste Gehaltsstufe fallen Gemeinden mit mehr als 20.000 Einwohnern. Davon gibt es in Niederösterreich lediglich sieben. Dazu zählen die größten Städte St. Pölten, Wiener Neustadt und Klosterneuburg. Ebenfalls in dieser Kategorie liegen Krems, Baden, Mödling und Amstetten. Dort verdienen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister am meisten.
Darunter folgen Gemeinden mit 15.001 bis 20.000 Einwohnern. In dieser Größenklasse beträgt das Bürgermeistergehalt 8.519,05 Euro brutto im Monat.
In Gemeinden mit 10.001 bis 15.000 Einwohnern liegt das monatliche Gehalt bei 8.070,67 Euro brutto. Bei einer Einwohnerzahl zwischen 5.001 und 10.000 beträgt der Verdienst 6.837,65 Euro brutto.
Noch etwas niedriger fällt das Gehalt in kleineren Gemeinden aus. Bei 3.501 bis 5.000 Einwohnern verdienen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister 5.940,91 Euro brutto monatlich.
In Gemeinden mit 2.501 bis 3.500 Einwohnern liegt das Gehalt bei 5.380,45 Euro brutto. Bei 1.001 bis 2.500 Einwohnern beträgt es 4.707,89 Euro. In Orten mit weniger als 1.000 Einwohnern liegt das Bürgermeistergehalt in Niederösterreich bei 4.035,34 Euro brutto im Monat.