Doch das wird neu

Bis zu 130 Euro! Beliebter Bonus feiert sein Comeback

Weniger Geld, weniger Auswahl: Ab Jänner 2026 kommt mit der "Geräte-Retter-Prämie" ein neues Reparaturfördermodell – doch der Zuschuss wird gekürzt.
Newsdesk Heute
03.01.2026, 21:01
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Ab 12. Jänner 2026 ersetzt die "Geräte-Retter-Prämie" den bisherigen Reparaturbonus. Die neue Förderung fällt jedoch deutlich geringer aus: Der Staat übernimmt weiterhin 50 Prozent der Reparaturkosten, maximal aber nur noch 130 Euro pro Gerät statt bisher 200 Euro.

Auch der Kreis der geförderten Produkte wird stark eingeschränkt. Fahrräder, E-Bikes, Handys, Tablets, Unterhaltungselektronik und Wellnessgeräte sind künftig ausgeschlossen. Laut Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) sollen die Mittel stärker auf langlebige und umweltrelevante Haushaltsgeräte konzentriert werden. Gefördert bleiben unter anderem Waschmaschinen, Kühlschränke, Staubsauger sowie handgeführte Elektrogeräte.

Neu aufgenommen werden Pflege- und Medizinprodukte wie Rollstühle, Pflegebetten sowie Blutdruck- oder Beatmungsgeräte. Für das Programm stehen von 2026 bis 2028 jährlich 30 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung.

Anträge ab 12. Jänner möglich

Reparaturbetriebe können sich bereits über die Plattform der "Geräte-Retter-Prämie" registrieren, die von der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) betreut wird. Privatpersonen können Anträge ab 12. Jänner 2026 stellen, die Auszahlung erfolgt direkt.

Der frühere Reparaturbonus wurde 2022 unter Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) eingeführt. Bis zum Auslaufen im Mai 2025 wurden rund 1,8 Millionen Bons eingelöst. Insgesamt standen mehr als 250 Millionen Euro an EU- und nationalen Mitteln zur Verfügung – deutlich mehr als beim neuen Modell.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 03.01.2026, 21:12, 03.01.2026, 21:01
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