7.140 Euro brutto im Monat

"Kein Österreicher hat Verständnis für ORF-Luxusgagen"

FPÖ-General Christian Hafenecker fordert die Abschaffung der Haushaltsabgabe – und kritisiert ORF-Gehälter als völlig überzogen.
André Wilding
03.01.2026, 18:48
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

"Kein einziger Österreicher hat Verständnis für den zwangssteuerfinanzierten Luxusgagensumpf am Küniglberg. Eine Reform des ORF zu einem verschlankten Grundfunk ist überfällig, die Haushaltsabgabe muss weg!", forderte am Samstag FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Christian Hafenecker nach Medienberichten, wonach laut Rechnungshof das Jahres-Durchschnittsgehalt im ORF 2024 bereits 99.200 Euro brutto und damit 7.140 Euro brutto monatlich betragen habe.

"251.300 Euro Jahresgehalt"

"Den Ausschlag für diesen Exzess machen sicher nicht die Gehälter von Kameraleuten, Tontechnikern oder Beleuchtern aus, sondern die Gagen der Chefetage am Küniglberg. 251.300 Euro Jahresgehalt bekamen 2024 die vierzehn ORF-Direktoren, unfassbare 427.000 Euro ORF-Generaldirektor Weißmann. Laut Transparenzliste vom Vorjahr gibt es im ORF 74 Personen, die mehr als 170.000 Euro im Jahr 'verdienen' – dieser Privilegiensumpf gehört trockengelegt", so der freiheitliche Mediensprecher weiter.

Dass sich die ORF-Gagenkaiser im November eine Aussetzung der Inflationsanpassung für 2026 und 2027 verordnet hätten, klinge daher wie blanker Hohn. "Dass die Verlierer-Ampel diesen Privilegiensumpf weiter auswuchern und die teuerungsgeplagten Bürger mit der ORF-Zwangssteuer dafür zahlen lässt, ist angesichts von Programm und Berichterstattung leider kein Wunder: Die Systemparteien hegen und pflegen ihre Systempropagandaanstalt, das ist eine Symbiose des Machterhalts."

Christian Hafenecker (FPÖ)
Helmut Graf

"Gedanken machen"

Derartig hohe Gehälter, die im Schnitt um 89 Prozent über dem Branchendurchschnitt liegen, würden in Kombination mit der Zwangssteuer nicht nur einen Schlag ins Gesicht der Bevölkerung darstellen, sondern auch wettbewerbsverzerrend gegenüber anderen, privaten Medien wirken.

"Darüber sollte sich ein selbsternannter Medienexperte, der bekanntlich 2024 am SPÖ-Wahlprogramm mitgearbeitet hat, eher Gedanken machen, anstatt sich aus vermeintlich objektiver Perspektive schützend vor den ORF-Privilegienstadl zu stellen und sich vorgeblich um die Medienvielfalt zu sorgen", führte Hafenecker mit Bezug auf aktuelle Aussagen des Reporter-ohne-Grenzen-Präsidenten gegenüber der APA aus.

{title && {title} } wil, {title && {title} } 03.01.2026, 18:48
Jetzt E-Paper lesen