Die politische Großwetterlage zum Start ins Jahr 2026? Tiefblau. Der große Wahltrend der Austria Presse Agentur (APA) weist die FPÖ derzeit mit 37,4 Prozent so stark wie ÖVP und SPÖ zusammen aus. Die Grünen mit Neo-Bundessprecherin Leonore Gewessler haben die Neos, die in der Regierung bisher keine Akzente setzen konnten, wieder überholt.
Doch trotz freiheitlichem Umfrage-Rekord zeichnet sich für Herbert Kickl kein Einzug ins Kanzleramt ab. Die Fronten zwischen der ÖVP und ihm scheinen verhärtet.
Tritt der FPÖ-Obmann zu radikal auf – oder ist genau diese Kompromisslosigkeit seine große Stärke? Mit dieser Frage beschäftigt sich der aktuelle "Heute Backstage"-Politpodcast.
Diese Woche führen Chefredakteur Clemens Oistric und Head of Social Media, Aitor Lopez de Alda, durch die Sendung. Was ist deine Meinung – lass sie uns gleich wissen:
Thema auch: Wie Bundeskanzler Christian Stocker gestärkt nach seiner Rücken-Operation zurückkehrte. Sein Versprechen an die Österreicher: "Es geht wieder nach oben."
"Heute Backstage" analysiert die Stocker-Formel und wirft einen Blick auf die wirtschaftliche Situation Österreichs.
Während der VP-Regierungschef seine Partei stabilisiert hat, wirkt Andreas Babler wie ein Bremsklotz für die SPÖ. Bereits am 7. März muss er sich in Wien seiner Wiederwahl als Vorsitzender stellen. Im November 2023 hat er noch 88,8 Zustimmung in den roten Reihen erzielt – wie weit geht es dieses Mal nach unten? Die Analyse.
Bevor der rote Parteitag über die Bühne geht, steht schon am 13. Jänner in Mauerbach (NÖ) die Regierungsklausur am Programm. "Heute" kennt die Schwerpunkte vorab. Es sollen Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung, den Wirtschaftsaufschwung und eine weitere Reduktion der irregulären Migration auf den Weg gebracht werden. Kommen die großen Reformen?
2026 gibt es nämlich keine bundesweiten Wahlen und auch kein Landtag wird neu zusammengesetzt. Dafür rufen zwei Landeshauptstädte ihre Bürger zu den Urnen. Den Start macht St. Pölten am 25. Jänner. 44.000 Einwohner der niederösterreichischen Landeshauptstadt sind wahlberechtigt.
Außer Amtsinhaber Matthias Stadler (er regiert bereits seit 2004) sind durchwegs neue Spitzenkandidaten am Start. Besonders spannend wird der Kampf um Platz 2: Die ÖVP (2021: 22,7 Prozent) schickt ihre Nachwuchshoffnung Florian Krumböck ins Rennen. Die FPÖ (8,9 Prozent) setzt auf Landesrat Martin Antauer. Die Ausgangslage im Podcast.
Die aktuelle Folge von "Heute Backstage" – gleich reinhören!