Niederösterreich kommt in den nächsten Tagen ordentlich ins Schwitzen. Das kräftige Hoch "Olaf" bringt heiße Luft aus Südwesten ins Land. Bis Freitag steigen die Temperaturen täglich an, im östlichen Flachland könnte sogar die 40-Grad-Marke fallen.
Besonders heiß dürfte es im Weinviertel, im Marchfeld und im Wiener Becken werden. Die Prognosekarten zeigen, wie sich die größte Hitze bis Freitag immer weiter über den Osten Österreichs ausbreitet.
Am Mittwoch sind in Niederösterreich verbreitet mehr als 30 Grad zu erwarten. Im Donauraum weht mäßiger, stellenweise auch lebhafter Wind. Abseits der Berge bleibt es meist sonnig und trocken.
Am Donnerstag verschärft sich die Lage deutlich. Österreichweit werden 31 bis 38 Grad erwartet, die höchsten Werte gibt es dabei erneut im Osten.
Vor allem über dem Berg- und Hügelland können sich am Nachmittag einzelne Hitzegewitter mit Starkregen und Hagel bilden.
Der vorläufige Höhepunkt folgt am Freitag. Dann steigen die Temperaturen auf 33 bis 39 Grad, vereinzelt sind sogar 40 Grad möglich. Besonders betroffen ist das östliche Flachland und damit auch ein großer Teil Niederösterreichs.
Auch die bisherige Hitzebilanz fällt außergewöhnlich aus: Bei der Messstation St. Pölten Landhaus wurden heuer bereits 25 Hitzetage mit mindestens 30 Grad registriert.
Zum Vergleich: Im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 waren es dort 18 Hitzetage im gesamten Jahr. Damit liegt St. Pölten schon jetzt sieben Tage über dem langjährigen Schnitt – und der Hochsommer ist noch nicht vorbei.
Der bisherige Rekord liegt bei 42 Hitzetagen und wurde in St. Pölten sowohl 2003 als auch 2024 erreicht. Durch die aktuelle Hitzewelle könnte sich die Landeshauptstadt diesem Wert weiter annähern.
Am Wochenende bleibt es heiß. Eine schwache Kaltfront könnte am Samstag zwar mehr Gewitter bringen, eine deutliche Abkühlung ist aber nicht in Sicht.