"Wollte jemanden töten!"

Bluttat am Friedhof – 14-Jährige jetzt in Justizanstalt

Nach dem furchtbaren Verbrechen am Montagabend in Wien-Penzing, wurde die dringend Tatverdächtige jetzt in die Justizanstalt Josefstadt überstellt.
Christian Tomsits
25.02.2026, 13:55
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Paukenschlag im furchtbaren Friedhofs-Fall von Wien-Penzing: Jene 14-Jährige, die am Montag offenbar aus "purer Lust am Töten" mit einem Taschenmesser eine 64-jährige Friedhofsbesucherin getötet haben soll, wurde am Mittwoch um 12:20 Uhr in die Justizanstalt überstellt. Schon am Donnerstag soll sie zur richterlichen Vernehmung vorgeführt werden.

In welcher Abteilung die psychisch auffällige Minderjährige aufgenommen wurde – für jugendliche Straftäter oder in der Krankenanstalt – darüber hüllte man sich in Schweigen. Bisher hatte die schwer auffällige 14-Jährige jedenfalls regelmäßig Medikamente bekommen, befand sich in engmaschiger Betreuung der MA11, Ärzten und Psychologen.

Was ist geschehen? Am Montag kurz nach 17 Uhr stürmte ein älterer Herr in das Bestattungsunternehmen Altbart in der Nähe des Friedhofs Baumgarten (Wien-Penzing). "Er sagte, eine Frau liegt blutüberströmt beim Grab seiner Frau", erzählt Arthur Altbart im Gespräch mit "Heute". Der Juniorchef lief zum Friedhof, beobachtete, wie Beamte die verdächtige 14-Jährige festnahmen: "Sie war absolut emotionslos", sagt Altbart, "sie war einfach nur eiskalt!"

Das Mädchen lebte seit November – damals war sie noch 13 Jahre alt – in einer betreuten WG mit drei anderen Jugendlichen. Ihre Mutter erteilte dazu die Erlaubnis, sie war überfordert mit der Situation. Bisher ist das Mädchen nie wegen Gewalt gegen andere auffällig geworden, sie richtete ihre Aggression immer gegen sich selbst.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der unfassbaren Bluttat laufen – auch ein Gutachten zur Zurechnungsfähigkeit der Verdächtigen wurde in Auftrag gegeben. Die Unschuldsvermutung gilt.

{title && {title} } ct, {title && {title} } Akt. 25.02.2026, 15:04, 25.02.2026, 13:55
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